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5. März 2018 1 05 /03 /März /2018 12:18

Eine Einladung zum Frühstück. Brioche mit Himbeer-Rosen-Marmelade, geröstetes Sauerteigbrot mit Pilzen und Comtè, Süßkartoffel-Waffeln oder Schoko-Chai: hundert Rezepte, für die es sich aufzustehen lohnt sind hier gesammelt. Ob halb zehn morgens, halb zehn abends oder irgendwann dazwischen.

Der Titel ist aus meiner Sicht eine witzig Idee, ist aber auch eine super Zeit zum Frühstücken, vorausgesetzt, es ist Wochenende. Das Cover ist ziemlich rosa, aber das Bild ist schön und appetitlich.

Von Brot und Brötchen, über süßes Gebäck über Eier bis hin zu Müsli und sogar Getränken. Die Auswahl an Rezepten ist wirklich vielfältig. Ebenso enthält es einige ausländisch inspirierte Rezepte.

Die Bilder sind farblich super schön und es gibt zu jedem Rezept ein Bild.

Die Rezepte sind Schritt für Schritt und verständlich erklärt. Zu fast jedem Rezept gibt es eine Art Einleitung, wo man Infos bekommt zu den Zutaten, zum Anrichten oder was man dazu essen kann.

Viele der Rezepte kann man aus meiner Sicht nicht nur zum Frühstück essen.

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3. März 2018 6 03 /03 /März /2018 18:29

In dem Buch Jetzt ist Kuss von Janet Evanovich überfällt ein flüchtiger Verbrecher einen Gefrierlaster, der voll geladen ist mit Eiskrem. Nach einer kurzen Schmelzphase taucht eine gefrorene Leiche auf. Kopfgeldjägerin Stephanie Plum schleust sich undercover in die Eiskremfabrik Bogart ein, um herauszufinden, wer die Mitarbeiter so eiskalt um die Ecke bringt. Ranger, Sicherheitsexperte und Stephanies größte Versuchung seit Vanilleeis mit Kirschen, arbeitet bei dem Einsatz eng mit ihr zusammen - zu eng, findet Trentons heißester Cop Joe Morelli. Und Stephanie kann sich mal wieder nicht entscheiden zwischen zwei sexy Typen, Becher oder Waffel, Vanille oder Schoko.

Der Titel besteht aus einem witzigen Wortspiel, das Cover hat kräftige Farben. Wo liegt der Zusammenhang?

Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte. Insgesamt würde ich das Buch als absurd witzig beschreiben, es hat seinen ganz eigenen Humor.

Themen sind Verbrechen, das Gericht und die Polizei, Stephanie als Kautionsjägerin.

Die Personen sind alle ziemlich speziell, vor allem Lula, was eine Frau, ziemlich schräg.

Insgesamt würde ich sagen ein Krimi mit einem ganz speziellen Humor, den man mögen muss.

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2. März 2018 5 02 /03 /März /2018 16:03

In dem Buch Die Affäre Carambol von Stefan Lehnberg saßen Goethe und Schiller gerade noch bey Frau Mama zum Tee, als sie schon wieder in einen criminalistischen Fall verwickelt sind. Geheime Depeschen an Napoleon Bonaparte wecken Befürchtungen, dass sich in Franckfurth eine Verschwörung anbahnt. Ein Glück sind die scharfsinnigen Dichter zur Stelle, um die Stadt vor einer Catastrophe zu bewahren.

Mit dem Titel kann ich erstmal nichts anfangen. Das Cover ist dafür umso beeindruckender, das rot und gold sieht sehr edel aus.

Das Buch ist aus Sicht von Schiller geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und für Anfang des 19. Jahrhunderts angemessen, teilweise sind die Worte in alter Schreibweise geschrieben, wie man im Vorspann schon an ein paar Beispielen sehen kann, man gewöhnt sich schnell daran. 

Der Roman spielt in Frankfurt, das Thema Krieg ist ein Thema und damit auch die Politik. Liebe spielt auch eine Rolle, die darf nicht fehlen.

Goethe und Schiller sind mutig, witzig und irgendwie einfach herrlich. Es macht Spaß mit ihnen zu ermitteln. Der Roman ist sehr spannend und nimmt öfter doch unerwartete Wendungen.

Eine tolle Unterhaltung, die einem spannende Lesestunden garantiert.

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2. März 2018 5 02 /03 /März /2018 07:15

In dem Buch Der 50-jährige, der den Hintern nicht hochbekam, bis ihm ein Tiger auf die Sprünge half von Mikael Bergstrand geht es um Göran Borg. Sein Lebensmotto: Abwarten und Eiscreme essen. Nach einer Auszeit in Indien ist der Mittfünfziger aus Malmö wieder im Alltag angekommen und steckt mitten in einer Identitätskrise. Sein einziger Lichtblick ist die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes in Delhi. Doch die wird immer wieder aufgrund horoskopieller Umstände verschoben. Göran fährt trotzdem nach Indien und ihm wird dort einiges klar.

Der Titel ist ziemlich lang, ich habe mich gleich gefragt, wie einem ein Tiger wohl auf die Sprünge helfen kann. Das Cover hat tolle Farben, das Motiv passt zu Indien. 

Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll. Man muss immer wieder schmunzeln.

Familie und Freunde sind Themen, genauso wie die Liebe und die Hochzeit. Indien mit seinen Menschen und seiner Kultur spielen ebenfalls eine Rolle. Hier werden definitiv Klischees bedient.

Die Hauptfigur Göran bekommt nicht wirklich was auf die Reihe in seinem Leben und macht eine Therapie.

Teilweise fand ich das Buch etwas langatmig, ansonsten ist es eine witzige und unterhaltsame Lektüre.

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28. Februar 2018 3 28 /02 /Februar /2018 06:55

Zwei Theatherstücke von Martin Schörle.

Der kabaretteske Monolog »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« beschert dem geneigten Leser Einblicke in das Leben des Vollblutverwaltungsgenies Hans Fredenbek, der sich in seinem ganz eigenen Gedankengewirr aus Aktenzeichen, Dienstverordnungen, statistischen Erhebungen zusehends verheddert. Es wird deutlich, dass er sich von dem Leben jenseits seines Büros nahezu völlig verabschiedet hat. Vor allem aber wird schonungslos aufgedeckt, dass es zwischen Slapstick und Tragik eine Nahtstelle gibt. Und dass diese Nahtstelle einen Namen hat. Und dass dieser Name Hans Fredenbek ist. Mit einer Lesung aus seinem Stück war Schörle 2008 beim Autorenwettbewerb »Perlen vor die Säue« im Literaturhaus Hamburg erfolgreich (2. Platz von acht Finalteilnehmern aus insgesamt rund 100 eingereichten Beiträgen). Das Stück wurde außerdem im Rahmen der »Hamburger Theaternacht« als offizieller Beitrag des Hamburger Sprechwerks von »Caveman« Erik Schäffler auszugsweise gelesen.

»Einladung zum Klassentreffen« In ihrer Schulzeit hatten Marina und Carsten eine Liebesbeziehung. Nach 20 Jahren soll ein Klassentreffen stattfinden. So meldet sich Carsten, einer der Initiatoren, auch bei Marina, deren Leben nach Schicksalsschlägen zeitweilig aus den Fugen geraten war. Die gemeinsame innige Zeit ist für sie längst Vergangenheit, ein Früher. Aber an Carstens Gefühlen hat sich anscheinend nichts geändert. Sein Anruf weckt auch bei Marina Erinnerungen. Das unverfänglich begonnene Telefonat führt beide in ein Wechselbad der Gefühle ... Inhaltlich eine Liebesgeschichte wagt das Stück den Spagat zwischen Komik & Tragik, Lachen & Weinen. »Einladung zum Klassentreffen« wurde vom Publikum beim Wettbewerb »Stücke Schießen - Neue Dramatik. Neue Autoren. Neue Theatertexte« der Theaterliga zum Gewinnertext gekürt und erreichte bei der Spielplanwahl 2012/2013 des Thalia Theaters Hamburg den 8. Platz.

Beim Titel habe ich mich gleich gefragt, was wohl alles passieren wird. Beim Cover werden schon die ersten Klischees bedient.

Am Anfang ist es nicht ganz einfach reinzufinden mit den ganzen Regieanweisungen, da man sowas ja nicht alle Tage liest. Außerdem ist der Monolog doch äußerst sprunghaft, was aber beabsichtigt ist. Die Sprache ist einem klischeehaften Beamten angemessen, man musste immer mal wieder schmunzeln.

Der Beamte Fredenbek redet zum Beispiel über Gesetze und Vorschriften, über Büromaterial und seine Kollegen. Männer und Frauen spielen ebenfalls eine Rolle.

Insgesamt werden doch einige Klischees bedient, was aber in einem Theaterstück zu erwarten ist, finde ich.

Bei dem Dialog Einladung zum Klassentreffen kam ich schneller rein, wahrscheinlich, weil ich jetzt schon im Theatermodus war.

Hier spielt die Vergangenheit sowie die Gegenwart eine Rolle. Die Klassenkameraden von damals.

Auch dieses Theaterstück brachte mich immer wieder zum Schmunzeln.

Bei beiden Stücken hatte ich immer die Bühne vor Augen, wie sich das ganze jetzt abspielen könnte. Die Regieanweisungen sind auch sehr präzise, sodass man sich das gut vorstellen kann.

Eine etwas andere Art von Buch. Ich fühlte mich gleich doppelt angesprochen, da ich ebenfalls Beamtin bin und in meiner Freizeit Theater spiele. Natürlich kann das auch eine interessante neue Leseerfahrung für jede andere Leseratte sein.

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27. Februar 2018 2 27 /02 /Februar /2018 13:27

In dem Buch Die Blumenschwestern von Cathy Hopkins hat Iris Parker drei sehr unterschiedliche Töchter. Die sensible Künstlerin Daisy, die pedantische Rose und den Freigeist Fleur. Die Schwestern haben sich seit Jahren nicht mehr gesprochen und sind schockiert, als sie bei der Verlesung von Iris Testament von einer Bedingung erfahren. Wollen die drei erben, müssen sie ein Jahr lang eine Reihe von Wochenenden miteinander verbringen, die Iris vor ihrem Tod organisiert hat. Doch sind Spa-Aufenthalte, Töpferkurse und Tanzstunden genug, um die Schwestern wieder zu vereinen, so wie es der letzte Wunsch der geliebten Mutter war?

Beim Titel habe ich mich gefragt, warum die drei denn Blumenschwestern sind. Die Farben des Cover sind toll. Beides passt gut zusammen.

Der Schreibstil ist flüssig, man ist gleich mittendrin in der Geschichte. Das Buch ist auch sehr humorvoll geschrieben, ich musste öfter schmunzeln. Gleichzeitig ist es aber auch sehr emotional.

Schwestern und Familie ist genauso Thema wie der Tod und die Liebe. Auch das Thema Lügen spielt eine große Rolle.

Die Mutter lernt man in dem Buch nicht persönlich kennen, sondern nur über die Erinnerungen der Töchter. Die Frau ist mir sehr sympathisch und sie war witzig.

Die drei Schwestern sind sehr unterschiedlich, aber auch sie sind auf ihre Art alle irgendwie sympathisch. Man kann meist gut nachvollziehen, warum sie so handeln wie sie es tun.

In dem Buch passieren einige unerwartete Dinge, das macht das ganze spannend.

Ein toller Roman, der vieles in sich vereinigt: Spannung, Gefühl und ganz viel Familie. Eine absolute Empfehlung.

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25. Februar 2018 7 25 /02 /Februar /2018 17:45

Wissen Sie noch, wie gut ein Brötchen schmecken kann? Gerhard Kellner hat sich als "Ketex" einen Namen in der Brotbackgemeinde gemacht. Er kam zu der Einsicht, dass man zu einem wirklich leckeren Baguette nur kommt, wenn man selbst backt. Daraus entstand eine Leidenschaft und das Wissen: gutes Brot braucht seine Zeit.

Beim Titel weiß man gleich worum es geht, das Cover ist appetitlich, man will eigentlich gleich anfangen zu backen bzw. zu essen.

Zu Beginn erzählt der Autor etwas über sich und wie er zum Backen gekommen ist. Danach folgen Grundlagen über Sauerteig und Hefe. Es werden Zeitplanungen erläutert und man sieht schon, dass man viel Zeit braucht, bzw. dem Teig viel Zeit geben muss. 

Das Buch beinhaltet viele Rezepte für Brot, Brötchen, Hörnchen, Croissants, Bagels und noch mehr. Bei den Rezepten gibt es Tipps, was man dazu essen kann bzw. was dazu passt. Ebenfalls stehen bei den Rezepten die Zutaten, die Zeiten und welche Geräte man dazu braucht. Die Rezepte sind sehr verständlich, Schritt für Schritt, erklärt. Zu fast allen Rezepte gibt es Bilder, welche farblich sehr schön sind.

Anfangs war ich etwas skeptisch, da die Hefemengen doch sehr gering sind im Vergleich zu den Mengen, die ich momentan verwende. Allerdings gibt man dem Teig doch wirklich viel mehr Zeit zum Gehen. Das Brot das ich gebacken habe ist mit der geringen Menge Hefe sehr gut gegangen und es war wirklich ein Genuss.

Das Buch musste ich einfach haben, denn ich backe alles Brot und Brötchen, sowie Baguette selbst. Wenn man bedenkt, dass man selbst nicht die ganze Zeit Arbeit damit hat, sondern dass man dem Teig die Zeit zum Arbeiten gibt, ist es eigentlich nur eine Umstellung der Gewohnheit und man hat wirklich leckeres Brot. Eine absolute Empfehlung.

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23. Februar 2018 5 23 /02 /Februar /2018 09:05

In dem Buch Schwabenflucht von Jochen Bender ist die EU implodiert und in Deutschland herrscht Bürgerkrieg. Dr. Baitinger weigert sich bis zuletzt die Zeichen des gesellschaftlichen Verfalls wahrzunehmen. Seiner Tochter Pauline gelingt im letzten Augenblick die Flucht nach Australien, er selbst sitzt in Stuttgart fest. Zusammen mit den Nachbarn graben sie sich auf den Fildern ein, ringsum toben blutige Kämpfe. Im Remstal gelingt es eine demokratische Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Familie Baitinger wagt schließlich die Flucht.

Der Titel macht neugierig, das Cover ist duster und geheimnisvoll.

Der Schreibstil ist flüssig. Man findet relativ gut in die Geschichte.

In Deutschland herrscht Bürgerkrieg, Gewalt ist an der Tagesordnung. Viele Bürger haben Hunger. Das Buch spielt in Stuttgart und Umgebung.

Es wird beschrieben wie die Politiker denken und handeln.

Die Familie spielt eine sehr wichtige Rolle.

Das Thema Flucht und Flüchtlinge wird thematisiert. Diesmal anders herum, als wir es heute kennen, nämlich dass die Deutschen die Flüchtlinge sind.

In dem Buch wird alles sehr detailliert beschrieben, sowohl die Vorgänge in der Politik als auch in der Familie.

Insgesamt ist das alles keine schöne Vorstellung, dass es mal so weit kommen könnte. Hoffen wir, dass es nie dazu kommt. Es ist aber auch sehr interessant mal von dieser Art von Zukunft zu lesen.

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22. Februar 2018 4 22 /02 /Februar /2018 08:57

In dem Buch Ziemlich beste Schwestern - Quatsch mit Soße von Sarah Welk geht es um Mimi und Flo. Die beiden haben immer die besten Ideen, zum Beispiel einen Überraschungskuchen zu backen. Kann doch nicht so schwierig sein, oder? Und wäre es nicht toll, wenn eine Mäusefamilie ins Puppenhaus einzieht? Dumm nur, dass die kleinen Nager gar nicht daran denken, brav in ihrem Versteck zu bleiben.

Der Titel ist lustig, das Cover kindgerecht und mit tollen Farben. Beides passt zusammen.

Der Schreibstil ist ebenfalls kindgerecht, die Geschichten werden aus Sicht der großen Schwester erzählt.

Die Illustrationen sind farbig und von der Menge her genau richtig.

Den beiden Schwestern fallen immer wieder Dinge ein, die sie unternehmen wollen, oft hat das mit Tieren zu tun. Vom Familienleben bekommt man auch einiges mit.

Die Geschichten sind lustig geschrieben und die Kinder können vielleicht noch etwas lernen. Vor allem vielleicht, was man besser nicht machen sollte.

Ein schönes Buch mit in sich abgeschlossenen Geschichten.

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21. Februar 2018 3 21 /02 /Februar /2018 18:44

In dem Buch Ocean City - Jede Sekunde zählt von R.T. Acron geht es um die mitten im Meer treibende Ocean City. Ein Schuss zerreißt die morgendliche Stille und Jacksons bester Freund Crockie stürzt in den Kanal. In der Stadt bezahlt man alles mit Zeit, da versteht die totalitäre Regierung keinen Spaß. Jackson und Crockie können mit Hilfe eines selbst gebauten Transponders Zeitkonten hacken. Auf keinen Fall darf der Geheimdienst das Gerät finden.

Schon der Titel verspricht Spannung. Das Cover hat tolle Farben und ist irgendwie geheimnisvoll.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet gut in die Geschichte.

Das Thema Zeit spielt eine wichtige Rolle. Es gibt eine Regierung und es gibt Regeln in Ocean City.

Freundschaft und Familie werden thematisiert.

Die beiden Hauptfiguren Jackson und Crockie sind sympathische Jugendliche, mit denen man sich gerne auf dieses Abenteuer begibt. Es war sehr spannend und ich bin ihnen gerne durch die ganze Stadt gefolgt.

 

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