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8. Mai 2018 2 08 /05 /Mai /2018 21:44

In dem Buch Ein halbes Jahr zum Glück von Julie Lawson Timmer geht es um Markie. Sie ist frisch geschieden und zieht mit ihrem Sohn in einen herunter gekommenen Vorort. Sie will sich vor der Welt verkriechen, hat die Rechnung aber ohne ihre neue Nachbarin gemacht. Die resolute Mrs. Saint hat es sich zur  Mission gemacht, Markie aus ihrem Schneckenhaus zu holen. Doch die wehrt sich dagegen, muss jedoch bald zugeben, dass die Maßnahmen ihrer Nachbarin tatsächlich helfen. Dann kommt der Tag, an dem Mrs. Saint auf einmal Markies Hilfe braucht.

Beim Titel habe ich mich gleich gefragt, was wohl alles passiert in dem halben Jahr. Das Cover hat tolle Farben.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet gut ins Buch.

Themen sind die Scheidung und der Umzug sowie die Mutter-Sohn-Beziehung.

Weiterhin spielen zwischenmenschliche Beziehungen und gegenseitige Hilfe eine Rolle.

Die Nachbarin und ihre Angestellten sind etwas ganz Besonderes. Die Nachbarin hat einige Geheimnisse. Manchmal fragt man sich doch, warum sie auf diese oder jene Art und Weise reagiert. Dass es aber einen solchen Hintergrund hat, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Da war ich wirklich überrascht.

Ein unterhaltsames Buch, bei dem man schon immer auf die nächste Aktion der Nachbarin wartet. Es hat mich gut unterhalten und am Ende wirklich überrascht.

 

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6. Mai 2018 7 06 /05 /Mai /2018 18:28

In dem Buch Wie deine grüngoldenen Augen leuchten von Gerhard E. Feurle kommt Professor H. nicht von einer Nepalreise zurück. Die Kollegen organisieren eine Suchexpedition in den Himalaya. Gesprächsthema ist dort auch der Kreislauf der Lebewesen im hinduistisch-buddisthischen Pantheon. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter von Professor Raabsilber entschließt sich, an der Suchexpedition teilzunehmen. Dort kann er seinem vorbestimmten Schicksal nicht entgehen.

Was wohl die Bedeutung des Titels ist? Das Cover ist schon fast ein Kunstwerk.

Der Schreibstil ist flüssig, man ist gleich mittendrin in der Geschichte.

Der Text ist gespickt mit Zitaten und Gedichten, zu welchen es im Anhang auch öfter noch nähere Informationen gibt.

Immer wieder denken die Protagonisten über das Leben und den Tod, Lebewesen und die Wissenschaft nach. Es gibt dazu Überlegungen, Gedanken und Diskussionen.

Wissenschaft und Forschung spielen eine genauso große Rolle wie Leben und Tod.

Eine etwas kleinere Rolle spielen Beziehung und Liebe.

Bei der Expedition im Himalaya erfährt man einiges über das Gebirge sowie den Buddhismus und seine Ansichten.

Ein spannendes Buch, das nicht nur Roman ist, sondern auch Überlegungen und Gedanken zu Leben und Tod beinhaltet.

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3. Mai 2018 4 03 /05 /Mai /2018 15:47

In dem Buch die Seefahrerin von Catherine Poulain geht es um Lili. Sie hat ihr Leben hinter sich gelassen und fährt als einzige Frau mit einer Fischfangbesatzung über den Ozean. Sie ist dem eiskalten Meer ausgesetzt, spürt das Salz auf der Haut, verletzt sich, geht an ihre Grenzen und wird Teil der Matrosen. Doch einer unter ihnen ist anders, Jude zieht sie magisch an. Ihre Beziehung ist magisch. Als er sie bittet mit ihm fortzugehen muss Lili sich entscheiden zwischen grenzenloser Freiheit und der vielleicht größten Liebe ihres Lebens.

Beim Titel dachte ich mir gleich, dass die Seefahrt doch eher eine Männerdomäne ist. Das Cover passt super dazu und hat tolle Farben.

Die Geschichte ist aus Sicht der Seefahrerin erzählt. An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, denn es gibt viele Gedankensprünge. Wir erfahren viele Gedanken von Lili.

Themen die behandelt werden, drehen sich alle um den Fischfang, den Alltag auf einem Kutter sowie die Freiheit.

Lili ist eine Frau in einem Männerberuf, auch das wird öfter thematisiert.

Am Ende des Buches gibt es ein Glossar für einige spezifische Begriffe aus der Seefahrt.

Das Buch war leider nicht wirklich meins. Zu sprunghaft geschrieben und vom Thema her fast nur die Seefahrt und die Fischerei. Vielleicht ein Buch für einen freiheitsliebenden Menschen, der sich mit der Seefahrt auskennt, den könnte das Buch erreichen.

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2. Mai 2018 3 02 /05 /Mai /2018 11:04

In dem Buch Alles begehren von Ruth Jones geht es um Callum, der ein glücklich verheirateter Familienvater ist und um Kate, eine bildhübsche Studentin, die gewohnt ist, sich das zu nehmen, was sie braucht. Sie begegnen sich und begehren sich mit einer solchen Macht, dass es beinahe ihrer beider Leben zerstört. 17 Jahre später treffen sie sich wieder. Das Leben verfolgt seinen eigenen Plan.

Beim Titel habe ich mich gefragt, was wohl damit gemeint sein mag. Das Cover ist einfach und trotzdem auffällig.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet gut in die Geschichte.

Behandelte Themen sind die Familie und die Kinder. Die Schauspielerei und das Berühmtsein. Wichtigstes Thema ist die Liebe und die Anziehungskraft zwischen einander sowie Sex. Ein ebenso wichtiges Thema ist die Freundschaft. Die Vergangenheit spielt eine Rolle.

Callum ist ein sympathischer Familienvater, der nicht immer ganz sympathische Entscheidungen trifft. Bei Kate bin ich mir nicht sicher, was ich von ihr halten soll.

Das Buch regt zum Nachdenken an. Was wäre wohl passiert, wenn sie sich anders entschieden hätten. Was wohl im eigenen Leben passiert wäre, wenn man sich anders entschieden hätte. Das kann man auf so viele Situationen anwenden.

Ein Roman über die Liebe und über Entscheidungen, der zum Nachdenken anregt.

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30. April 2018 1 30 /04 /April /2018 17:22

In dem Buch Tote haben kalte Füße von Rath & Rai wird Kriminalkommissar Holger Brinks mit einem Vermisstenfall betraut. Eine der drei Gründerinnen der Smooth-Sisters ist verschwunden. Holgers Bruder Charlie soll für seine alte Flamme deren Ehemann beim Seitensprung ertappen. Dann verschwindet auch der Ehemann. Die beiden Brüder erkennen, dass die beiden Fälle zusammen hängen, sie hegen den Verdacht, dass die beiden verbliebenen Schwestern etwas mit dem Verschwinden der Schwester und des Ehemannes zu tun haben. Dazu kommt, dass Charlies und Holgers Mutter ihren 20 Jahre jüngeren Verlobten Rodrigo heiraten möchte. Holger und Charlie sollen die Hochzeit organisieren.

Bei dem Titel habe ich mich gefragt, ob es sich wohl um ein Wortspiel handelt und wenn ja, welche Bedeutung es hat. Das Cover im Comic-Style ist nicht so ganz mein Fall, aber das ist wohl Geschmacks-Sache.

Der Schreibstil ist flüssig und vor allem ist er eines: humorvoll. Der Humor zieht sich durchs ganze Buch, man muss wirklich öfter schmunzeln.

Die Familie und die Hochzeit spielen eine große Rolle, genauso wie die Ermittlungen.

Das besondere an dem Krimi sind die beiden Brüder, die wirklich ihre ganz eigenen Ermittlungsmethoden haben. Die beiden Brüder sind es auch, die dem ganzen Buch das besondere verleihen.

Ein Krimi zum Schmunzeln, der aber trotzdem eine spannende Story hat.

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29. April 2018 7 29 /04 /April /2018 10:31

Der zweite Tag der Blogtour zu Der Ginkönig muss sterben von Jochen Bender. 

Mein Thema ist der reale Kriminalfall um den Dreifachmord auf Mallorca, der mit als Grundlage für das Buch gedient hat.

Grundsätzlich finde ich es immer interessant, wenn ein Buch eine reale Grundlage hat. Vor allem, bei Krimis, gleichzeitig finde ich es aber auch erschreckend, wenn man weiß, dass es so oder so ähnlich in Wirklichkeit passiert ist, vor allem geht es hier um einen Dreifachmord.

Aus den Zeitungsartikeln, die mit als Grundlage für das Buch gedient haben, wurden viele Infos mit ins Buch verwoben, auch wenn wenn es eher hintergründige Informationen waren. Es gibt viele Parallelen zum realen Fall, aber auch Abwandlungen. Eine gute Mischung, wie ich finde. Zum Beispiel handelte es sich in Wirklichkeit um den Bierkönig, nicht um den Ginkönig. Aus meiner Sicht eine gelungene Abwandlung, weil es doch mal was anderes ist, Bier ist irgendwie so normal. 

Über den Kommissar erfährt man in den Artikeln nichts, dieser ist aus meiner Sicht jedoch sehr gut gelungen, einer, der mit seinen eigenen Methoden ermittelt, der sich fest beißt. Perfekt, um einen solch verworrenen Fall zu bearbeiten.

So lässt sich das Buch flüssig lesen. Es spielt sowohl auf Mallorca, als auch in Stuttgart. Die Ermittlungen stehen deutlich im Vordergrund.

Insgesamt finde ich die Umsetzung des realen Falls in das Buch sehr gelungen, da sehr viel Spannung aufgebaut wird. Es könnte auf jeden Fall so ähnlich abgelaufen sein.

Es gibt auch etwas zu gewinnen, nämlich zwei Exemplare des Buches Ein feiges Attentat von Jochen Bender. Um in den Lostopf zu hüpfen, kommentiert bitte, was ihr von Krimis mit realem Hintergrund haltet. Teilnehmen könnt ihr bis zum 06.05.2018 um 24:00 Uhr. 

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27. April 2018 5 27 /04 /April /2018 13:31

Der Schatz in der Restekiste. Aus bunten Stoffresten lassen sich Accessoires und Spielsachen für Kinder nähen. In diesem Buch finden Sie 20 farbenfrohe Projekte, von der Wimpelgirlande über ein Fisch-Angelspiel bis hin zum Rucksack, für jedes Nählevel geeignet.

Beim Titel habe ich mich gleich gefragt, ob es wohl so viele Ideen gibt, die man aus Stoffresten nähen kann, dass es für ein Buch reicht, aber ja, es gibt mindestens einmal 20 Stück. Das Cover ist farbenfroh und gibt schon mal einen kleinen Vorgeschmack.

Zu Beginn des Buches werden nützliche Dinge bzw. Infos zum Beispiel zu Stoffen, Knöpfen oder Kleber gegeben. Tipps zum Reisverschluss einnähen, Schrägband annähen oder Kurven einschneiden. Alles praktische Hinweise, die für alle Nähprojekte nützlich sind, nicht nur die in diesem Buch.

Die Anleitungen zu den einzelnen Projekten sind Schritt für Schritt nicht nur mit Worten erklärt, sondern auch mit Bildern. Zu jedem Projekt gibt es eine Liste, was benötigt wird. Die Anleitungen sind sehr ausführlich und verständlich. Zu einigen Projekten gibt es auch noch Tipps, wie man die Projekte variieren kann.

Die Bilder gefallen mir sehr gut, sie sind wirklich authentisch.

Die Projekte reichen von der Deko wie eine Girlande oder ein Drache über Spielsachen wie ein Angelspiel, Affenkegel und ein Ball über Dinge zum Aufbewahren wie Tasche, Box oder Beutel bis hin zu Nützlichem, wie ein Mäppchen, ein Rucksack oder ein Wärmflaschenbezug.

Ich finde es faszinierend, was man doch aus einem halben Meter Stoff alles zaubern kann, tolle Inspirationen.

Ein rundum gelungenes Buch und was ich besonders toll finde, dass es so viele praktische Projekte beinhaltet.

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26. April 2018 4 26 /04 /April /2018 16:21

In dem Buch Sternschnuppengeflüster von Sofie Cramer geht es um Leni, Amelie und Paula. Die drei haben Sommerferien und jede von ihnen hat einen Wunsch. Leni will Nicks Traumfrau werden, Amelie will nicht, dass ihre Eltern sich trennen und Paula würde gerne auf die Schauspielschule gehen, wenn ihre Eltern es erlauben. Alle drei melden sich ei der App Sternschnuppengeflüster an, da sie auf ein Wunder hoffen. Die App verspricht, dass sich bis Ende der Sommerferien alle drei Wünsche erfüllen.

Der Titel gefällt mir, er ist so positiv. Das Cover hat ein wunderschönes Blau und die Sterne glitzern sogar.

Der Schreibstil ist flüssig, man merkt klar, dass es ein Jugendbuch ist, da es in Jugendsprache geschrieben ist. Im Text sind Chat-Unterhaltungen integriert, was zu Auflockerung führt, nicht dass das Buch Auflockerung nötig hätte, es ist sehr unterhaltsam.

Themen sind das Verliebt sein, die Familie und die Schauspielerei. Verbunden durch die Freundschaft.

Eine witzige Idee ist auch eine Wunsch-App. Die Umsetzung ist aber durchaus gelungen.

Ein kurzweiliges Jugendbuch, bei dem die Freundschaft im Vordergrund steht und das den Nerv der Zeit trifft.

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21. April 2018 6 21 /04 /April /2018 07:57

In den Farben der Erinnerung von Nicole C. Vosseler geht es um Gemma. Sie verliert als Kind ihre Eltern bei einem tragischen Unglück. Auch als Erwachsene verfolgt sie das Unglück noch. Sie erhält eines Tages anonyme Post, Zeilen eines viktorianischen Gedichts und ein antikes Schmuckstück. Der charismatische Professor Sisley begibt sich mit Gemma auf Spurensuche. Ihre Suche führt sie über zwei Kontinente und setzt sie großer Gefahr aus. Sie ist dabei ein Geheimnis aufzudecken, das jahrhundertelang gehütet wurde. Ist es auch der Schlüssel zu ihrer eigenen Vergangenheit?

Die Blumen auf dem Cover sind sehr dominant, insgesamt ist es sehr stimmig. Was wohl der Titel bedeuten mag?

Der Schreibstil ist flüssig, fast schon malerisch.

Gemma ist eine sensible junge Frau, die sehr zurückgezogen lebt und in einer Bibliothek arbeitet. Sie hat ihre Eltern bei einem Brand verloren, was sie immer wieder in Panik versetzt und bei ihr Zwänge hervorruft. Sie lebt in New York, wo sie ein ziemlich anonymes Leben führen kann.

Ihre Familie und ihre Vergangenheit spielen immer wieder eine Rolle, genauso wie die von Professor Sisley auch immer wieder.

Auf der Suche nach dem Geheimnis spielen hauptsächlich die Künste eine Rolle, vor allem die Malerei und die Dichtkunst. Bei der Lösung werden viele Mutmaßungen geäußert, dem ist nicht immer ganz einfach zu folgen. Das Rätsel ist auch ziemlich schwierig.

Um das Rätsel zu lösen, müssen Gemma und Sisley immer wieder reisen.

Gemma und Sisley sind zwei besondere Menschen, die es bisher nicht leicht hatten im Leben.

Ein Roman, bei dem die Kunst im Vordergrund steht, Familie und die Vergangenheit aber auch eine sehr wichtige Rolle spielen.

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18. April 2018 3 18 /04 /April /2018 08:36

In dem Buch Käthe ermittelt von Silvia Nagels geht es um die Rentnerin Käthe. Sie lebt in einem Dörfchen nahe Oldenburg. Ihr Rentner Alltag wird durcheinander gewirbelt, als der Landstreicher Strothmann verletzt in den Dorfkrug taumelt und berichtet, Zeuge eines Mordes geworden zu sein. Das Opfer ist der Mitarbeiter einer Oldenburger Düngemittelfirma. Die Polizei hält dummerweise Strothmann für den Täter. Käthe ermittelt auf eigene Faust mit ihrem Nachbarn Knut um ihn von diesem Verdacht reinzuwaschen. Die beiden brauchen bald Unterstützung vom ganzen Dorf.

Der Name Käthe passt irgendwie zum Land. Und wer ist Käthe? Das Cover passt gut zum Titel.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet gut ins Buch.

Das Leben auf dem Dorf spielt eine Rolle. Der Zusammenhalt der Dorfbewohner ist grandios. Die Barkenholter sind ein sympathisches Völkchen. Ich wohne auch auf dem Dorf und konnte mir das richtig gut vorstellen.

Vereinzelt gibt es Dialoge in Plattdeutsch. Ich mag diesen Dialekt, obwohl ich nicht alle Worte verstehe. Irgendwie witzig und eine gute Idee.

Die Ermittlungen der Polizei und von Käthe spielen eine wichtige Rolle.

Käthe ist wirklich ein Original. Für ihre Mitmenschen ist das nicht immer ganz einfach. Wenn sie sich was in den Kopf gesetzt hat, dann zieht sie das auch durch. Gefahr hin oder her.

Das Buch ist spannend und unterhaltsam, das Ende ist grandios, einfach herrlich, diese Dorfbewohner. Ich musste wirklich schmunzeln. Eine absolute Empfehlung für alle Dorfkinder und welche, die es noch werden wollen.

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