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21. Januar 2014 2 21 /01 /Januar /2014 21:23

In dem Buch "Die Wahrheit, wie Delly sie sieht von Katherine Hannigan geht es um Delly. Delly ist anders, neugierig, unerschrocken, erfinderisch und impulsiv. Sie liebt Überraschungen und das bringt viel Ärger ein, bewirkt aber noch mehr Gutes. 

Delly lässt Tiere frei, wenn sie ihr leid tun, sie beleidigt andere, ohne es zu merken und sie prügelt sich schon mal, wenn jemand widerspricht. Bis Ferris in die Klasse kommt. Ferris spricht nicht und lässt niemanden an sich heran. Auch Delly nicht. Aber Delly wäre nicht Delly, wenn sie nicht mit Hartnäckigkeit, Witz und Fantasie gelänge, Ferris Schweigen in Vertrauen zu verwandeln.

Delly.jpg

Titel und Cover klingen interessant und machen gespannt auf mehr. Das Cover gefällt mir sehr gut. Das Cover passt perfekt zu dem Buch.

Der Schreibstil ist einfach zu lesen, man findet schnell sich schnell ins Buch ein.

Delly erfindet Wörter, diese sind hinten im Buch erklärt, in einem eigenen Dellexikon (Lexikon für Dellys Wörter). Am Anfang war es etwas mühsam, dauernd umzublättern und nachzuschlagen, aber man findet sich schnell in Dellys Sprache ein. Die Wörter sind sehr witzig und lockern das Buch sehr auf und geben ihm etwas besonderes.

Delly ist ein sehr besonderes Kind, sie macht viel Ärger, obwohl sie das gar nicht will, sie meint es nicht böse.

Das Buch handelt von Freundschaft, aber auch Geschwisterliebe. Das Buch hat aber ebenso einen sehr ernsten Hintergrund.

Ein Buch über die Freundschaft, bei dem ich manchmal auch Gänsehaut hatte. Ich kann es euch nur empfehlen.

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17. Januar 2014 5 17 /01 /Januar /2014 18:09

Wenn du gemobbt wirst, ist das Leben hart. Deine Mutter hat keine Zeit für dich, dein Vater wünscht, du wärst nie geboren. Der mieseste Schläger der Schule hat dich auf seiner Abschussliste. Jeden Tag dreschen sie auf dich ein, bis du im Dreck liegst. Doch eines Tages bist du am Zug, eines Tages werden Sie sehen, wozu du fähig bist, bis dahin musst du überleben.

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Das Cover macht ein bisschen Angst, der Titel wirft schon die ersten Fragen auf. Was wird an jenem Tag passieren und wann wird er sein?

Der Jugendroman ist in einem flüssigen, jugendlichen Schreibstil geschrieben, er lässt sich gut lesen.

Man kann sich in dem Buch ganz gut vorstellen, wie sich ein Außenseiter fühlen muss, man bekommt viele Gedanken mit, das ist wirklich interessant.

Das Buch regt zum Nachdenken an, vor allem über die eigenen Freunde, die Gesellschaft, die Zukunft, aber auch die Außenseiter und Mobbing

Teilweise scheint das Buch aber auch etwas seltsam.

Es ist aber auf jeden Fall etwas Wahres dran, über das man sich Gedanken machen sollte.

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12. Januar 2014 7 12 /01 /Januar /2014 14:10

In dem Buch "Ein Doc für alle Felle" erzählt der Tierarzt Dr. Wolf, der aus der Fernsehserie hundkatzemaus bekannt ist.

Von seiner Praxis und Frettchen, Meerschweinchen und Hunden, aber auch von Baboons, Springböcken und Warzenschweinen. In dem Buch erzählt Dr. Wolf ganz persönlich und mit einem Augenzwinkern aus seinem tierisch ereignisreichen Leben.

Doc-fur-alle-Felle.jpg

Das Cover finde ich schon mal, passt perfekt. Den Titel fand ich gleich schon sehr witzig.

Das Buch besteht aus einzelnen Geschichten, wobei diese chronologisch aufgebaut sind.

Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen.

Dr. Wolf erzählt von sich, seiner Familie, seiner Kindheit, seinem Studium und den diversen Stationen seines Berufslebens.

Zwischendurch gibt es immer wieder Bilder, was immer für Auflockerung und Abwechslung sorgt.

Die Geschichten sind schön, traurig, beeindruckend oder unglaublich.

Man erfährt einiges über die Krankheiten bei Tieren und über die Behandlungsmöglichkeiten.

Man erfährt auch viel über Tiere aus anderen Ländern, wie z.B. Namibia oder Australien.

Dr. Wolf hat auch einige interessante Nebenjobs gemacht, über die man auch einiges erfährt.

Alles in allem ein kurzweiliges, teilweise witziges, teilweise berührendes Buch, in dem  man wirklich viel über Tiere, deren Verhalten, deren Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten lernt.

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7. Januar 2014 2 07 /01 /Januar /2014 18:10

In dem Buch Eva und die Apfelfrauen geht es um fünf Freundinnen, die die Idee haben gemeinsam eine WG aufzumachen. Doch sie haben kein Geld. Da schreiben sie kurzum eine Anzeige: Hausbesitzer mit Herz und ohne Erben gesucht. Wir suchen ein großes Haus in Berlin. Wir haben viel Enthusiasmus und wenig Geld, wir hätten gerne nette Nachbarn und einen Garten.

Die Anzeige ist ein voller Erfolg, Die fünf erben tatsächlich ein Haus. Allerdings nicht in Berlin sondern im Wilden Osten und nur unter einer Bedingung: sie müssen den riesigen Apfelgarten bewirtschaften, der zum Haus gehört. Aber das ist für die fünf Städterinnen nur eine von vielen Herausforderungen...

Hier könnt ihr das Buch bestellen.

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Titel und Cover sind sehr einfach gehalten, passen sehr gut zusammen und sind in sich stimmig und passen auch zum Buch.

Der Schreibstil ist toll, man findet gleich ins Buch. Was mir am besten gefallen hat, war der Humor und der Witz, mit dem das Buch gespickt ist.

Ein Buch über die Freundschaft, die fünf Frauen sind wirklich eine tolle Truppe, obwohl sie sehr verschieden sind.

Man erfährt viel über die Unterschiede von Stadt und Land und deren Bewohnern.

Was auch toll ist, dass man sehr viel über Äpfel, die Sorten, sowie leckere Anregungen findet, was man mit diesen leckeren Früchten so alles machen kann.

Eine tolle leichte Lektüre, die ich nur empfehlen kann.

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4. Januar 2014 6 04 /01 /Januar /2014 17:18

In dem Buch Die Hexe und der Leichendieb von Helga Glaesener geht es um Sophie, die mit dem Herrn der Wildenburg verheiratet wird. Ihr Mann ist gewalttätig und einer schönen Hexe verfallen. Sophie flieht und versteckt sich in den Wäldern der Eifel. Sie begegnet dort einem Mann, der selbst auf der Flucht ist, er ist ein verurteilter Mörder, die Leute nennen ihn auch den Leichendieb. Aber ist er wirklich so kaltblütig? Sophie kann bald Gut und Böse nicht mehr unterscheiden.

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Das Buch spielt im Jahr 1632, während des Dreißigjährigen Krieges in Deutschland.

Titel und Cover deuten schon auf einen historischen Roman hin, nur anhand des Titels und Covers würde ich mir das Buch allerdings nicht kaufen.

Der Schreibstil passt sehr gut in die Zeit des Buches, das Buch lässt sich gut lesen, man findet schnell in die Geschichte hinein.

Themen sind Hexen und ihre Praktiken, die Ehe, die Stände, der Adel, der Krieg, Gerichte und Prozesse, Glaube und Aberglaube, sehr deutlich werden auch die Lebensverhältnisse der damaligen Zeit.

Die Figuren in dem Buch haben sehr starke Charaktere, was ich sehr gut finde.

Das Buch schafft es immer wieder einen zu überraschen.

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30. Dezember 2013 1 30 /12 /Dezember /2013 12:42

Das Kastanienhaus, Liz Trenow, blanvalet Verlag. Bestelllink.

England 1938: die junge Lily Verner will etwas von der Welt sehen, doch der heraufziehende zweite Weltkrieg macht ihre Reisepläne zunichte. Sie arbeitet stattdessen in der väterlichen Seidenweberei. Dort verliebt sie sich in einen deutschen Flüchtling, Stefan. Stefan wird außer Landes gebracht und Lily bleibt nur die Verantwortung für die Produktion der kriegswichtigen Fallschirmseide, die seit dem Tod ihres Vaters auf ihren Schultern lastet. 

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Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist sehr harmonisch. Titel und Cover passen gut zusammen.

Man bekommt in dem Buch viel über Seide mit, über die Geschichte, die Herstellung , die Verarbeitung und auch die Verwendung, z.B. für Fallschirme im Krieg.

Großes Thema in dem Buch ist der zweite Weltkrieg. Dort insbesondere die Juden, die Herstellung von Fallschirmseide, aber auch die Politik. Man bekommt aber auch viel über die Lebensumstände während dem Krieg mit, über die Liebe, die Familie, den Beruf.

Man bekommt einen Eindruck, wie sich die Menschen gefühlt haben müssen in dieser Zeit, die Bombenangriffe, die Zerstörung, die Angst, das ganze Chaos.

Der Krieg hat wirklich viele schreckliche Seiten, auch diese bekommt man mit, die Verletzungen, der Tod, Verluste, Rationierung, Schicksalsschläge.

Ein wirklich berührender Roman, der in einer aus heutiger Sicht interessanten, aber auch wirklich furchtbaren Zeit spielt.

Ich kann das Kastanienhaus nur empfehlen.

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12. Dezember 2013 4 12 /12 /Dezember /2013 19:59

In dem Buch Der einzige Ausweg von Antionio Hill geht es um eine junge Frau, die von der U-Bahn erfasst wird. Selbstmord? Aber was hat das einzige Foto auf ihrem Handy zu bedeuten? Darauf zu sehen sind drei erhängte Hunde. Inspektor Salgado ermittelt und seine Spur gelangt schließlich in ein Kosmetikunternehmen. Dann plötzlich wieder ein Selbstmord...

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Titel und Cover passen super zum Krimi, die Farben finde ich toll, irgendwie surreal und auch ein bisschen angsteinflößend.

Das Buch ist in einem schönen, flüssigen Schreibstil geschrieben.

Im Buch ist sehr viel Ermittlungsarbeit, aber auch viele Gedanken und Gefühle. Auf der anderen Seite aber auch viel Verletzung und auch Verzweiflung.

Inspektor Salgado war mir gleich sympathisch, gefällt mir, wie er ermittelt. Insgesamt ist das hier ein tolles Ermittler-Team.

Im Buch geht es parallel um mehrere Fälle, das hält die Spannung aufrecht, es wird nicht langweilig, man muss aber auch wirklich dabei bleiben, sonst wird es teilweise etwas kompliziert.

Durch die verschiedenen Fälle ist das Buch aber auch vielschichtig, teilweise ist es sogar berührend.

Ein sehr abwechslungsreicher Krimi.

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28. November 2013 4 28 /11 /November /2013 11:01

Im Buch Die Tuchhändlerin von Yvonne Hübner, erschienen im Dryas Verlag geht es um Luisa, die ihren Vater, einen Damasthändler, im Geschäft unterstützt. Doch die Zeiten sind schlecht, da Damast und Leinen maschinell hergestellt werden können. Das merkt auch Caspar, der Sohn eines Webermeisters, in den Luisa sich verliebt. Doch dann verspricht Luisas Vater Caspars Bruder die Hand seiner Tochter...

Hier könnt ihr es bestellen. Danke auch an bloggdeinbuch für die Organisation.

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Die Tuchhändlerin ist ein historischer Roman. Schon der Titel deutet auf früher hin, da es diese Berufsbezeichnung heute gar nicht mehr gibt. Das Cover gefällt mir sehr gut, es lässt ebenfalls darauf schließen, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Auch die Farben finde ich, sind sehr gut ausgewählt.

Auch der Schreibstil entführt den Leser in die Zeit vor etwa 200 Jahren. Man muss sich erst in den Schreibstil einfinden, aber das Buch ist wirklich gut geschrieben. Allerdings werden im Buch einige Begriffe verwendet, ich vermute, dass es sich um Begriffe von früher handelt, die ich noch nie gehört oder gelesen habe.

Man merkt beim Lesen ganz schnell, dass es damals ganz andere Zeiten waren. Das Verhältnis zwischen ärmeren und reicheren Familien, bzw. auch die Unterschiede werden ganz deutlich. Das Verhältnis von Mann und Frau, die Hochzeit, war alles ganz anders. In dem Buch spielen die Berufe, besonders der des Webers eine sehr wichtige Rolle.

Man erfährt sehr viel über den Beruf des Webers, über dessen Tradition. Über die Zunft und die Zunftgesetze, die ganz schön hart waren, genau wie die Arbeit des Webers im Allgemeinen auch. Damals herrschten wirklich andere Sitten und Bräuche.

Luisa ist wirklich ein gewieftes Mädchen, die weiß was sie will und die das auch versucht mit allen Mitteln zu erreichen. Ein wirklich sympathisches Mädchen, dass versucht immer seinen Kopf durchzusetzen.

Man erfährt aber auch viel über die Liebe und wie es damals war, verliebt zu sein. Bei weitem nicht so einfach wie heute. Es gab immer wieder ein Auf und ein Ab.

Das Ende war richtig spannend und packend!

 

Wer gerne historische Romane liest, dem kann ich Die Tuchhändlerin wirklich empfehlen.

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19. November 2013 2 19 /11 /November /2013 20:37

Im Buch Das Lächeln des Elefanten geht es um Pietro, der einen Brief bekommt, der sein ganzes Leben verändert.

Er gibt daraufhin sein Beruf als Priester auf und zieht nach Mailand. Er trägt den Brief stets bei sich und damit die Erinnerung an seine große Liebe. Er zeigt ihm seine Bestimmung: seinem nie gekannten Sohn beistehen.

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Der Titel sagt für mich eigentlich nicht viel aus, ich finde, er drückt etwas Positives aus. Das Cover finde ich irgendwie witzig, es macht aber auch nachdenklich. Die Farben des Covers gefallen mir gut. Titel und Cover haben für mich keine Zusammenhang.

Der Schreibstil ist flüssig, es lässt sich gut lesen.

Der Beginn war für mich irgendwie seltsam, ich habe ein bisschen gebraucht, um den ganzen Zusammenhang überhaupt zu verstehen.

Das Buch an sich war dann auch irgendwie seltsam, an einigen wenigen Stellen fand ich es aber dann auch irgendwie berührend.

Leider konnte ich mit dem Buch nicht wirklich etwas anfangen.

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13. November 2013 3 13 /11 /November /2013 19:37

Im Buch Journeyman geht es um Fabian Sixtus Körner, der sich mit 255 € auf dem Konto seinen Rucksack packt und sich auf ins Ungewisse macht. Der Plan: Alle Kontinente der Erde bereisen und überall für Kost und Logis arbeiten. Er legt Tausende von Kilometern mit Flugzeugen, Bussen und Rikschas zurück und arbeitet dabei mal als Grafiker, mal als Architekt und mal als Fotograf. Zwei Jahre, drei Monate über sechzig Orte, querweltein.

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Titel und Cover passen sehr gut zusammen und passen auch wirklich super zum Buch.

Das Buch ist sehr gut geschrieben, ist witzig und unterhaltsam.

Die Kapitel beginnen immer mit einer Landkarte und Datum, was schon mal eine gute Übersicht verschafft.

In fast allen Kapiteln gibt es QR-Codes, die man mit dem Handy abscannen kann und sich dann Videos und Bilder des betreffenden Kapitels angucken konnte. Die Idee ist wirklich cool, man bekommt auch ein bisschen die Stimmung des jeweiligen Landes. Im Buch selbst sind auch zwischendrin immer wieder farbige Bilder abgedruckt, welche auch nochmal einen Eindruck der erzählten Situationen vermitteln, man kann sich so alles viel besser vorstellen.

Was ich auch gut fand, war, dass nicht die touristischen Sehenswürdigkeiten der Städte und Länder im Vordergrund standen, sondern die Menschen und deren Verhalten und Umfeld, sowie die Jobs und die Arbeitsbedingungen.

Er hat wirklich interessante Jobs gemacht, die waren auch wirklich abwechslungsreich.

In dem Buch wird einem bewusst, dass sozialer Kontakt und Freunde wirklich wichtig sind.

Bewusst werden einem die unterschiedlichen Lebensumstände, die Mentalitäten der Menschen auf den unterschiedlichen Kontinenten.

Teilweise wirkt es etwas unwirklich, was er so von den anderen Ländern erzählt.

Ich kann das Buch nur empfehlen. Mit den Bildern und den Videos bekommt man einen wirklich tollen Eindruck von den anderen Ländern. Mit dem Erzählten bekommt man auch einen Eindruck von den Menschen und deren unterschiedlichen Mentalitäten.

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