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17. Februar 2018 6 17 /02 /Februar /2018 20:39

In dem Buch Die Rache der Polly McClusky von Jordan Harper geht es um die elfjährige Polly. Ihr Vater steht eines Tages überraschend vor ihr, er ist aus dem Gefängnis ausgebrochen, um ihr das Leben zu retten. Auf Polly ist ein Kopfgeld ausgesetzt. Auf der Flucht lernt sie zu kämpfen, das schüchterne Mädchen wird zu einem selbstbewussten Fighter. Nate beginnt seine Tochter bis zur Selbstaufopferung zu lieben. Doch ihre Verfolger lassen sich nicht abschütteln.

Als ich den Titel gelesen habe, habe ich mich gefragt, wofür sie sich wohl rächt. Beim Cover musste ich irgendwie gleich an Amerika denken.

Der Schreibstil ist flüssig, es wird abwechselnd aus Sicht der Tochter und des Vaters, später noch Einzelner erzählt. Pollys Gefühle werden sehr bildlich beschrieben, das kleine Mädchen erlebt aber auch wirklich einiges, was eigentlich nicht für ein elfjähriges Mädchen bestimmt ist.

Das Gefängnis, sowie seine Insassen, Banden und Gewalt spielen eine große Rolle. Im Gegensatz dazu spielt aber auch die Familie eine große Rolle.

Das Buch ist ziemlich spannend, man will doch immer wissen, was weiter mit Polly passiert.

Ein außergewöhnlicher Roman, der von Polly erzählt, die es wirklich nicht einfach hat, dabei aber über sich hinaus wächst.

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16. Februar 2018 5 16 /02 /Februar /2018 13:08

In dem Buch Steirerquell von Claudia Rossbacher lässt eine Handynachricht der LKA-Ermittlerin Sandra Mohr das Blut in den Adern gefrieren. Ihre beste Freundin fleht panisch um Hilfe, doch dann bricht die Verbindung ab. Sandra begibt sich auf die Suche, die ein Wellnesswochenende im Thermenland verbringen wollte. Wo ist Andrea? Mit wem? Ist ihr etwas zugestoßen? Als eine verkohlte Frauenleiche auftaucht, muss Sandra mit dem Schlimmsten rechnen.

Der Titel deutet gleich auf die Steiermark hin, gibt es dort viele Quellen? Das Cover passt zum Titel, doch was hat das Herz zu bedeuten?

Der Schreibstil ist flüssig, man ist gleich mittendrin, es ist spannend von Anfang an. Das Buch ist gespickt mit steirischen bzw. österreichischen Begriffen, doch es gibt ein Glossar am Ende des Buches, sodass man spickeln kann, wenn man es nicht weiß. Und ich musste öfter spickeln.

Die Ermittlerin Sandra ist sehr sympathisch, die Teamarbeit wird groß geschrieben. Die Ermittlungsarbeit wird sehr detailliert dargestellt, auch Spekulationen der Ermittler werden ausführlich beschrieben.

Die Steiermark ist immer wieder Thema, was ich gerne mag bei Regionalkrimis.

Auch das Thema Tattoos spielt immer wieder eine Rolle.

Ein spannender Krimi, der mit detaillierter Ermittlungsarbeit punktet, aber auch die Beziehung der Kollegen nicht außer Acht lässt. Eine absolute Empfehlung.

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15. Februar 2018 4 15 /02 /Februar /2018 07:57

Von Kindern kann man einiges lernen, zum Beispiel, dass auch Frauen mit nur einem Kind zwei Busen hat, dass die Oma noch Dinosaurier kannte und dass die Nackten am TKKG-Strand liegen. Das Buch vereint die besten Wortschöpfungen, die besten Tipps und die skurrilsten Weltanschauungen, von den Sprücheklopfern persönlich illustriert.

Beim Lesen des Titels muss man schon das erste mal lachen, das Cover ist ebenfalls witzig und beides passt super zusammen, man kann sich einen Eindruck machen, was einen erwartet.

Die Sprüche sind nach Themen aufgeteilt, zum Beispiel Schwangerschaft oder Essen und Trinken. Die einzelnen Sprüche sind sehr übersichtlich voneinander getrennt, sowohl mit Absatz als auch farblich.

Zu manchen Sprüchen gibt es Illustrationen von den Kindern, die immer sehr passend sind.

Bei den Sprüchen steht jeweils das Alter des Kindes.

Wenn man einen Spruch liest, muss man entweder laut loslachen, man muss schmunzeln oder man fragt sich, wie ein Kind auf sowas kommt, bzw. was es sich für Gedanken gemacht hat.

Ein lustiges Buch zur Unterhaltung für zwischendurch. Aus meiner Sicht auch sehr gut geeignet als Geschenk. Ob für werdende Eltern oder auch Großeltern.

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14. Februar 2018 3 14 /02 /Februar /2018 11:15

In dem Buch Der Duft von Honig und Lavendel von Donatella Rizzati geht es um die Kräuterliebhaberin Viola, die für alles eine Medizin hat. Sie ist auf der Suche nach dem Rezept für das ganz große Glück.

Das Cover hat schöne dezente Farben, es passt sehr gut zum Titel.

Der Schreibstil ist flüssig, irgendwie malerisch, ab und zu muss  man aber auch schmunzeln. Im Text sind Rezepte für Tees, Bäder und Cremes, die sehr gut beschrieben sind, man kann also selbst daheim experimentieren.

Die Protagonistin Viola war mir gleich sympathisch, genauso wie ihre Freundin Giselè.

Es geht um Kräuter und Bachblüten und deren Wirkung, es geht um den Körper, die Seele und Emotionen.

Es geht aber auch um Familie und Erinnerungen bzw. die Vergangenheit, um einen Verlust, der zu verarbeiten ist.

Die Freundschaft spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, genauso wie die Liebe.

Ein abwechslungsreiches Buch, das ein großes Wissen über Kräuter in einen Roman verpackt, der dies sehr gut mit Themen wie Liebe, Familie und Freundschaft abwechselt.

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11. Februar 2018 7 11 /02 /Februar /2018 13:52

In dem Buch Tiefer Grund von Matthew Costello und Neil Richards ertrinkt der junge Lehrer Josh Owen in der Nacht der Abschlussfeier in der Themse. Alles spricht für einen Unfall unter Drogeneinfluss. Die neue Schuldirektorin will der Sache auf den Grund gehen und bittet Sarah als Hobbyermittlerin um Mithilfe. Sie hat viele Fälle mit Jack gelöst, diesmal ist sie auf sich alleine gestellt. Sie ahnt nicht, dass sie einem dunklen Geheimnis auf der Spur ist, das ihre eigene Familie in Gefahr bringt. Glücklicherweise kehrt Jack nach Cherringham zurück, wird er Sarah wieder unterstützen?

Was wohl die Bedeutung des Titels ist? Das Cover ist duster, passt aber super zum Buch.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte.

Themen sind Schule und Lehrer, sowie Drogen und Gewalt.

Sarah und Jack sind Hobbyermittler, beide sind total sympathisch und es macht Spaß mit ihnen zu ermitteln. Die beiden machen sich viele Gedanken und tragen die Fakten zusammen, es werden auch Überlagungen angestellt, wie es gewesen sein könnte. Gerne würde ich weitere Fälle mit den beiden lesen.

Das Buch ist super spannend und man kann es nicht aus der Hand legen.

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9. Februar 2018 5 09 /02 /Februar /2018 22:15

In dem Buch Unsere Jahre in Miller`s Valley von Anna Quindlen geht es um das Miller`s Valley. Die Millers leben seit Generationen dort, doch das Tal soll geflutet werden. Die elfjährige Mimi wächst in dem Wissen auf, dass der Ort, den sie Heimat nennt, nicht mehr lange existieren wird. Die Dorfgemeinschaft kämpft noch gegen die drohende Veränderung, doch Mimi muss den Mut finden, ihren eigenen Weg zu gehen.

Beim Titel habe ich mich gleich gefragt, was die dort wohl erlebt haben, das Cover gefällt mir gut, es hat tolle Farben, es ist zwar sehr einfach, aber positiv.

Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte wird aus Sicht eines Teenagers erzählt. Mimi erzählt ihr ganzes Leben. Leider hat es sehr viele Gedankensprünge, vom einen zum anderen Absatz wird das Thema unvermittelt geändert, das hat mich teilweise etwas irritiert. Gleichzeit passieren aber viele unerwartete Dinge, sodass es nicht langweilig wird.

Eine Protagonistin, die es im Leben nicht immer leicht hatte, die Familie ebenfalls nicht.

Themen waren Hochwasser, die Familie sowie die Zukunftspläne. Die Dorfgemeinschaft bzw. das Dorf spielen ebenfalls eine Rolle.

 Ein Roman über Heimat und Familie, der sehr unterhaltsam ist.

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8. Februar 2018 4 08 /02 /Februar /2018 17:20

In dem Buch Wildfutter von Alma Bayer geht es um Vitus Pangratz. Er klettert über den Zaun des Wildparks, es ist märchenhaft. Er greift zur Kamera, sein Fuß stößt einen Erdklumpen zur Seite, als er ein weißes Etwas sieht. Er greift danach und ihm entfährt ein "ja, leckst mich am Arsch!"

Das Cover fand ich gleich irgendwie witzig. Doch was ist die Bedeutung des Titels? Beides passt jedenfalls gut zusammen.

Der Schreibstil ist flüssig, gewürzt mit bayrischem Dialekt und was er vor allem ist, humorvoll. Es war wirklich lustig, ich musste schmunzeln und auch lachen. Dialekte in Romanen mag ich gerne, vor allem den Bayerischen. Regionalkrimis lese ich auch gerne. 

Behandelte Themen waren Fußball, Familie, Freundschaft und Beziehungen bzw. Sex. Die Themen Fußball und Sex werden fast genauso wichtig behandelt wie der Fall des Krimis selbst. Roman und Krimi kombiniert.

Eine unterhaltsame Lektüre wie ich finde.

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4. Februar 2018 7 04 /02 /Februar /2018 09:19

Viele sehen den Freitag herbei, doch Matilda freut sich auf den Montag, nichts liebt sie mehr, als ihren Job im Amt für nicht zustellbare Post, wo sie für die Buchstaben K bis M zuständig ist. Doch plötzlich ist Matilda von einem nie überbrachten Liebesbrief so berührt, dass sie beschließt, die gewohnten Pfade zu verlassen und den Empfänger ausfindig zu machen, egal wie schwierig das wird. Sie stößt auf eine schmerzliche Liebesgeschichte, die bereits Jahrzehnte zurückliegt. Doch für ein Happy End ist es schließlich nie zu spät, oder?

Der Titel deutet schon mal auf Briefe hin, ebenso wie das Cover, das gleich auf Liebesbriefe hinweist. Beides passt super zusammen.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet gut in die Geschichte.

Die Hauptperson Matilda ist besonders. Sie liebt ihren Job, hat keine besonderen Hobbys außer Bücher lesen und Menschen beobachten und sich Geschichten über sie ausdenken. Sie arbeitet im Amt für nicht zustellbare Post, das finde ich interessant. Der Amt ist im Buch der Dreh- und Angelpunkt. Es geht um Briefe und dabei hauptsächlich um Liebesbriefe, Liebespaare, deren Lebensgeschichten und Matilda als Glücksbotin. Dabei wird die Vergangenheit geschickt mit der Gegenwart verwoben.

Das Buch hat mich auf eine Reise mitgenommen, es war zwischendurch sehr emotional, aber auf alle Fälle war das Buch viel zu schnell vorbei. Gerne wäre ich mit Matilda weiter durch ihren Alltag gereist. Der am Anfang wohl etwas langweilig war, später aber überhaupt nicht mehr.

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2. Februar 2018 5 02 /02 /Februar /2018 16:17

In dem Buch Die Reservefrau von Karoline Gellauer geht es um Bärbel, die sich mit 17 in ihren Biologielehrer Bernd verliebt. Die beiden haben eine Affäre für ein Schuljahr, diese endet schmerzlich für Bärbel. Beim Klassentreffen nach 40 Jahren treffen sich die beiden wieder. Bald sind die alten Gefühle wieder da, genauso verwirrend, so intensiv, so gefährlich. Doch die Motive sind unterschiedlich, als Bärbel das erkennt, eskaliert die Situation.

Beim Titel dachte ich mir gleich: Hoffentlich ist es nicht das, was ich denke. Beim Cover weiß man gleich, was gemeint ist, es ist irgendwie witzig dargestellt, obwohl es gar nicht so witzig ist.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet gut in die Geschichte.

Themen die angesprochen werden sind Das Verliebt sein, eine Beziehung, die zerbricht, Untreue spielt auch ein Thema. Die Erste Liebe, so wie Liebe im Allgemeinen. Das Zueinander hingezogen fühlen, sowie die Ehe und die Freundschaft.

Bärbel lässt uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Die Kommunikation zwischen den beiden wird sehr ausführlich dargestellt, per Mail, Whats App und persönlich.

Das Buch hat doch einige unerwartete Wendungen, die man nicht erwarten würde, da das Buch gar nicht so dick ist.

Ein Buch über die Liebe, das zum Nachdenken anregt, weil es mögliche Konsequenzen aufzeigt.

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1. Februar 2018 4 01 /02 /Februar /2018 15:47

In dem Buch Botschaften vom Leben von Andra Riemer lässt die Autorin mit ihrer Protagonistin Marie den Leser an der Bewältigung unterschiedlicher Lebensthemen teilhaben, als Anregung fürs eigene Leben. Erfahrenes, Beobachtetes, Biografisches, Erwünschtes, Ernsthaftes und Humorvolles münden schließlich in die Botschaften des Lebens. Marie durchlebt Licht und Schatten, überwindet eine schwere Krankheit, startet einen Neuanfang und begegnet dem Wunder der Liebe. Sie erfährt alle Facetten des menschlichen Daseins und kommt zu der Erkenntnis: Das Leben ist immer auf der Seite der Menschen.

Der Titel ist schön formuliert, das Cover hat tolle Farben, beides passt gut zusammen.

Der Schreibstil ist flüssig, jedoch nicht gewöhnlich, man muss sich an ihn gewöhnen, was aber nur ein Kapitel gedauert hat.

Themen sind zum Beispiel Krankheit, Beziehung, Familie, Tod und die Liebe. Veränderungen im Leben spielen ebenso eine große Rolle wie Freiheit, Freude, das Leben, das Unterbewusstsein und das Alleine sein.

Das Buch regt zum Nachdenken an, man vergleicht mit sich und seinem Leben. In allem habe ich mich allerdings nicht wieder gefunden, aber das muss man ja auch nicht.

Das Buch ist sehr spirituell.

Ein außergewöhnliches Buch über das Leben und sich selbst, das einen mit Hilfe der Protagonistin zum Nachdenken anregt.

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