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16. September 2016 5 16 /09 /September /2016 14:23
Travis Delaney - Was geschah um 16:08?

Sind seine Eltern wirklich bei einem Autounfall gestorben? Travis sieht auf der Beerdigung seiner Eltern einen Mann mit einer versteckten Kamera, kurz darauf wird in das Detektivbüro seiner Eltern eingebrochen und verwüstet. Travis ist sich sicher, seine Eltern sind bei ihrer letzten Ermittlung auf etwas gestoßen, was sehr gefährlich ist. Er beginnt selbst zu recherchieren und begibt sich in Lebensgefahr.

Das Cover ist düster und verheißt Spannung, der Titel macht neugierig, man fragt sich gleich, was denn wohl um 16:08 Uhr passiert ist.

Der Schreibstil ist flüssig, man ist gleich mittendrin.

Die Hauptperson ist Travis, ein 13-jähriger Teenager, der seine Eltern verliert und dann bei seinen Großeltern wohnt. Seine Eltern waren Detektive, sein Opa beim Geheimdienst, das spielt insgesamt eine sehr große Rolle. Travis ist neugierig und mutig, er will unbedingt den Tod seiner Eltern aufklären. Seine Freunde stehen hinter ihm.

Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende.

Ob es als Jugendbuch geeignet ist, das wage ich zu bezweifeln, dafür spielen mir die Geheimdienste eine zu große Rolle.

Ansonsten eine Empfehlung, alleine schon der Spannung wegen.

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11. September 2016 7 11 /09 /September /2016 09:20

Über  durfte ich das Buch Es muss brennen, erschienen im Mainwunder-Verlag, lesen. Hier könnt ihr es bestellen. Vielen Dank!

Seit der Silvesternacht in Köln wird immer wieder von sexuellen Übergriffen von Migranten berichtet. Willkommenspolitik prallt auf Angst, Hass und Kriminalität. Die zwei Geschichten in diesem Buch spielen vor diesem Hintergrund ohne zu bewerten.

Dominikt studiert und lernt eine neue Freundin kennen. Dann wurde seine Schwester fast vergewaltigt von drei afghanischen Asylbewerbern. Er steht zwischen seiner weltoffenen Freundin und seinen rechten Kumpels.

Gustav ist ein Organisationsberater. Auf dem Weg zu einem wichtigen Termin lernt er einen zehnjährigen Jungen aus dem Irak kennen. Da er es eilig hat, gibt er ihm eine Visitenkarte, das bleibt nicht ohne Folgen.

Titel und Cover passen sehr gut zusammen. Das Farbenspiel des Covers gefällt mir eigentlich gut, in Verbindung mit dem Cover ist es allerdings ehr negativ.

Das Buch ist flüssig zu lesen, man findet schnell in die Geschichten hinein.

Das Thema ist sehr aktuell. Es werden zwei Geschichten erzählt, beide völlig unabhängig voneinander, haben nichts miteinander zu tun.

In der ersten Geschichte ist Dominik die Hauptperson. Er ist verliebt in Laura, die er erst vor kurzem kennen gelernt hat. Laura ist sehr sozial eingestellt und ist gegen Gewalt und dafür, sich für die Asylbewerber einzusetzen.

Nach der Vergewaltigung seiner Schwester hat sich diese sehr verändert. Sie geht völlig anders mit der Situation um als Dominik. Er will, dass die Täter in irgendeiner Art und Weise bestraft werden. Sie will das, was vorgefallen ist, einfach nur vergessen.

Seine beiden Kumpels sind sehr rechts eingestellt. Sie schrecken nicht vor Gewalt zurück und wollen Rache für die Schwester von Dominik.

Dominik steht zwischen seiner Freundin und seinen Kumpels. Er ist hin- und her gerissen. Auch spielt das Thema Verallgemeinerung von Asylbewerbern immer wieder eine Rolle.

In der zweiten Geschichte geht es um einen Geschäftsmann. Er hat es eilig und begegnet einem irakischen Jungen, der ihn überrascht mit seiner Reaktion. Er gibt ihm seine Visitenkarte, weil er schnell zu einem Termin muss. Ein paar Tage später meldet sich der Junge wieder bei ihm, weil er verzweifelt ist und nicht weiter weiß. Auch in dieser Geschichte prallen verschiedene Ansichten aufeinander.

Beide Geschichten regen zum Nachdenken an.

Es muss brennen
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10. September 2016 6 10 /09 /September /2016 12:04
Birkensaft

Birkensaft? Was soll das bitte sein? Genau das habe ich mich auch als erstes gefragt, weil ich vorher noch nie davon gehört hatte. Jetzt habe ich ihn probiert.

Birkensaft wird, wie der Name schon sagt, aus der Birke geerntet. Hier könnt ihr genaueres über die Herkunft und die Ernte erfahren.

Dem Birkensaft wird reinigende Wirkung nachgesagt. Er enthält viele Mineralstoffe und soll vitalisierend, entgiftend, entzündungshemmend, cholesterinsenkend sein. Er soll das Immunsystem stärken und gut sein gegen Rheuma und Haarausfall, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Birkensaft hat sehr wenig Kalorien. Für mich ist er damit ein guter Ersatz, z.B. für Apfelschorle.

Den Saft gibt es in drei verschiedenen Sorten:

  • Original
  • Apfel
  • Traube

Alle drei Säfte schmecken sehr frisch.

Der Original schmeckt relativ neutral, jedoch etwas süß.

Der Apfel schmeckt ganz leicht nach Apfel.

Traube schmeckt etwas stärker nach Traube und war unser Favorit. Insgesamt fanden wir aber alle Sorten lecker.

Für mich eine super Alternative zu Wasser oder Saft!

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10. September 2016 6 10 /09 /September /2016 11:50
Mit Ökostrom und fließend Wasser

In dem Buch Ökostrom und fließend Wasser erzählt Cordula von ihrer Zeit in Schweden. Sie und Michael haben ihr Ohne-Strom-Häuschen gegen einen renovierungsbedürftigen Bauernhof getauscht. Ihr Ziel ist es autark zu werden. Da es sehr viel Arbeit gibt, entschließen sie sich ein Wwoof-Hof zu werden. Wwoof: WordlWide Opportunities on Organic Farms, eine fast weltweit vertretene Organisation, die Kontakte zwischen Ökohöfen und freiwilligen Helfern vermittelt. Offen und ehrlich berichtet Cordula die Mühen und Freuden, die Hofbewohner und die Wwoofer. Dies ist die Fortsetzung von "Ohne Strom und fließend Wasser. Unsere ersten Jahre in Schweden."

Das Cover ist einfach, aber passend. Der Titel macht neugierig.

Das Buch ist schön zu lesen, geschrieben wie erzählt. Es sind Anekdoten erzählt, bei denen ich öfter mal Schmunzeln musste.

Es sind sehr viele Fotos im Buch, so kann man sich vieles besser vorstellen.

Das Buch verdeutlicht sehr gut, was die beiden wollen, nämlich ein Leben, so autark wie möglich. Sie wollen vieles wie früher machen, Traditionen wahren.

Die Aufgabe ist nicht einfach, es gibt so viel Arbeit, die Renovierung ist fast unendlich bei den vielen Gebäuden.

Doch die beiden haben viele Besucher und Helfer. Von Familie und Freude über die Wwoofer. Auch interessant zu lesen, was es für unterschiedliche Menschen und Vorstellungen gibt.

Im Garten ist auch immer viel zu tun für Selbstversorger. Doch man ist dabei immer in der Natur. Doch man ist auch abhängig vom Wetter, was in Schweden nicht immer ganz einfach ist. Die Geschichten über die vielen Tiere waren teilweise auch sehr amüsant. Die Hunde, die vollwertige Familienmitglieder sind, die Katzen, die die Gäste begrüßen, die Schafe, die einfach machen was sie wollen und die Hühner, die auch ihre Eigenarten haben.

Es gibt dort in der Natur auch viele wilde Tiere, von Wölfen, Fuchsen und Dachsen bis hin zu Möwen und Kranichen.

Neben Renovierung und Garten hat Cordula noch einen Job und schreibt an ihrem Buch und betreibt ein Forum. Ganz schön viel.

Michael und Cordula fallen manchmal ganz spontane Ideen ein, die sie dann gleich umsetzen wollen und sich damit neue Probleme aufladen, die sie aber auch irgendwie wieder lösen.

Ein sehr persönliches Buch über das Leben (bzw. den Weg dahin) auf so einem großen Selbstversorger-Hof in Schweden. Es werden die Probleme geschildert, die man dabei hat, aber auch ganz deutlich die Vorteile hervorgehoben. Definitiv eine interessante Lektüre.

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7. September 2016 3 07 /09 /September /2016 20:29
Loney

The Loney wurde es von den Einheimischen genannt. Keiner, außer uns, näherte sich dem Wasser. Zwei Brüder geraten an einem verlassenen Küstenort in einer rätselhafte, unheimliche Geschichte, in der sie einander der einzige Halt sind.

Mit dem Titel kann ich erstmal nicht viel anfangen, es erinnert mich nur an alleine, was wohl auch ziemlich gut passt. Das Cover ist sehr schlicht, aber irgendwie doch auch beeindruckend.

Das Buch ist flüssig zu lesen, aber man braucht ein bisschen, um in die Geschichte zu finden, um zu verstehen, um was es überhaupt geht. Leider zieht sich das durch das ganze Buch, dass ich mich öfter gefragt habe, um was es eigentlich geht. Es wird viel drumherum erzählt, das aus meiner Sicht entbehrlich wäre und nichts mit der Handlung zu tun hat.

Das größte Thema ist Religion, bzw. der Glaube und das Beten. Auch das Beichten spielt eine Rolle. Der Priester ist eine wichtige Person.

Die beiden Brüder haben eine ganz besondere Verbindung zueinander, das finde ich beeindruckend.

Der Ort Loney ist schon etwas furchterregend, aber gut dargestellt.

Alles in allem hat mich das Buch leider nicht überzeugen können, es war verwirrend und nicht wirklich spannend.

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1. September 2016 4 01 /09 /September /2016 22:45
Liebevolle Geschenke aus der Küche

Eine Freunde für die Lieben - indem man kulinarische Aufmerksamkeiten verschenkt, Anlässe gibt es genug. Diese Buch liefert Ideen für leckere Mitbringsel - ob Kuchen, Saft oder Brot - in liebevoller Verpackung, für jeden Geschmack und für jede Jahreszeit.

Beim Titel weiß man gleich, was einen erwartet, das Cover ist originell und vielfältig, beides passt gut zusammen.

Die Rezepte sind nach Jahreszeiten sortiert, das finde ich eigentlich gar nicht schlecht, da man sich so je nach Temperatur inspirieren lassen kann, wenn man was bestimmtes sucht, kann man ja immer noch das Register bemühen. Zu dem Jahreszeiten gibt es einen kurzen Einführungstext, man bekommt schon Lust auf die Jahreszeit und die Anlässe, zu denen man Geschenke zubereiten kann. Ein extra Kapitel gibt es für Weihnachten, obwohl man da sowieso jedes Jahr schon zu viel isst :)

Zu jedem Rezept gibt es ein Bild, das liebe ich, wie ihr sicher schon wisst, die Bilder sind toll.

Bei einigen Rezepten gibt es Platz für Notizen. Auch das finde ich gut, da ich doch öfter gerne was notiere, aber oft dafür kein Platz ist und dann sieht das oft so hingeschmiert mitten im Rezept aus.

Was mir mit am besten gefällt, ist, dass es zu so gut wie jedem Rezept auch eine Verpackungsidee gibt. Mir geht es oft so, dass ich zwar das Backen oder Kochen sehr gut hinbekomme, mir aber beim Verpacken doch oft die Kreativität fehlt. Hier bekommt man die Ideen gleich mitgeliefert. Die Ideen sind oft einfach, aber trotzdem wirkungsvoll.

Bei einigen wenigen Rezepten gibt es auch Tipps. Vom Transport, über die Deko bis hin zur Verpackung. Das hätten meiner Meinung nach gerne etwas mehr sein können.

Die Rezeptvielfalt ist wirklich enorm, von Müsliriegel und Keksen über Eingelegtes und Eingemachtes, von Gebackenem und Brot über Getränke, Saft und Soßen bis hin zu Pralinen und Marmelade.

Ein Buch, aus dem man sich wirklich viele Inspirationen holen kann. Und selbstgemachte Geschenke werden immer beliebter, habe ich so das Gefühl. Also nix wie ran an die Küchengeräte, denn schenken macht Freude.

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1. September 2016 4 01 /09 /September /2016 22:23
Haus der Vergangenheit

Das erste Buch im September und gleich ein absoluter Kracher!

In dem Buch Haus der Vergangenheit von Jacky Unknown geht es um Elisa, die in Paris bei einem Verlag arbeitet. Sie ist sehr erfolgreich, stellt aber trotzdem zunehmend ihr Leben in Frage. Sie lernt Lèonard kennen und verliebt sich. Kurz darauf erfährt sie von einer seltsamen Erbschaft: ein Haus in Schleswig-Holstein, das ihr ein unbekannter Mann vererbt hat. Sie reist nach Deutschland, um mehr zu erfahren. Erst sieht alles nach Selbstmord aus, doch die Kripo hat schnell Zweifel. Die Ermittlungen sind zäh und Elisa wird zunehmend in den Fall verwickelt, sie wird auf Spuren ihrer eigenen Vergangenheit geführt.

Das Cover ist düster, aber es so gut zu diesem Buch. Beim Titel fragt man sich gleich, was wohl damals passiert ist. Beides passt gut zusammen.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Es wird ab und zu 30 Jahre zurück geblendet und man bekommt Situationen von damals erzählt. Die Situationen klären sich nach und nach auf. Das ist gut gemacht, wie ich finde.

Die Hauptperson ist Elisa. Sie arbeitet als Lektorin, was ihr sehr viel Spaß macht. Sie hat eine gute Freundin, Anna, mit der sie zusammen arbeitet und auch sonst viel redet und unternimmt. Ihr Bruder Richard steht ihr sehr nah. Mit Lèonard hat sie eine leidenschaftliche Beziehung, die auch ein paar Hürden überwinden muss. Sie lernen sich auf Korsika im Urlaub kennen, verlieben sich ineinander.

Der ermittelnde Kommissar ist Herr Bischoff, ein sehr strenger Vorgesetzter und guter Ermittler, gleichzeitig ein liebevoller Familienvater. Die Ermittlungsarbeit wird sehr gut dargestellt.

Das Buch ist total spannend und hat mich wirklich gefesselt. Die Mischung aus Krimi und Liebe ist hier wirklich gut gelungen.

Aber das beste an diesem Buch ist das Ende. Ich habe mit jedem Ende gerechnet, nur nicht mit diesem. Genau das macht für mich ein gutes Buch aus, ein unterwartetes Ende. Eine absolute Empfehlung.

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28. August 2016 7 28 /08 /August /2016 12:33

Von  und dem Ammianus-Verlag wurde mir die Rebellin von Mykonos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

In Griechenland im Jahr 1821 rebelliert die griechische Bevölkerung gegen die Osmanen. Mando Mavrojenous begehrt zunächst nur gegen die Zwänge in ihrem Elternhaus auf, bald aber stellt sie sich als mutige Kämpferin an die Spitze der Rebellen. Sie opfert sogar ihren Brautschatz und findet Anerkennung bei den Männern. Doch es beschäftigt sie noch etwas anderes: Der Hass auf den unbekannten Mörder ihres Vaters und die verbotene Liebe zu ihrem Cousin Marcus.Hin und her gerissen läuft die junge Griechin Gefahr, alles zu verlieren.

Das zweigeteilte Cover gefällt mir gut. Doch auf dem Bild sieht sie gar nicht aus wie eine Rebellin. Aber das Cover passt super gut zur Geschichte.

Am Anfang des Buches ist eine Karte zur Orientierung, das finde ich immer sehr gut. Man könnte auch im Internet nachschauen, aber wenn sie direkt im Buch ist, ist es doch einfacher.

Der Schreibstil ist schön zu lesen, man ist gleich mittendrin in der Geschichte.

Von der Geschichte Griechenlands und seiner Inseln bekommt man sehr viel mit.

Die Hauptperson, Mando, die von Onkel und Vater mehr oder weniger zu der Rebellin gemacht wird, die sie letztendlich ist. Sie kämpft um die Freiheit von Griechenland, aber auch um ihre eigene. Ihre Mutter hätte sie gerne als vornehme Dame gesehen, die einen reichen Griechen heiratet, wie es die Gesellschaft eben gerne sehen würde. Doch Mando hat ihren eigenen Kopf.

Mando liebt ihren Cousin, doch diese Liebe ist verboten. Beide einigen sich darauf, die Liebe heimlich zu leben, doch das ist leider nicht immer einfach. Die Rolle von Mann und Frau im Griechenland des 19. Jahrhundert wird einem auch aufgezeigt.

Mando ist mutig und eigensinnig, sie ist eine Kämpferin. Sie zieht auch in Schlachten. Man bekommt viel von dem Krieg mit, vor allem auch von der Politik dahinter. Ein ewiges Griechen gegen die Türken und der Rest muss sich entscheiden, zu wem er hält. In einem Krieg spielt auch immer der Tod eine große Rolle, so auch in diesem Buch.

Wen ich noch erwähnenswert finde ist Vassiliki, das ist die Dienerin von Mando. Vassiliki weiß alles, weil sie gerne an Türen lauscht. Wenn sie etwas hört, was ihr nicht gefällt, versucht sie es selbst in die Hand zu nehmen und zu ändern. Sie hat auch eine geheimnisvolle Vergangenheit. Beeindruckende Frau.

Am Ende des Buches gibt es noch jeder Menge historischer Fakten. Das finde ich auch immer interessant zu erfahren, aus welchen Fakten das Buch entstanden ist und welche Personen oder Situationen frei erfunden sind.

Eine gelungene Mischung aus Geschichte und Roman über eine beeindruckenden Frau.

Die Rebellin von Mykonos
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27. August 2016 6 27 /08 /August /2016 09:33
Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt

Der Historiker und Kabarettist Sebastian Schnoy stellt uns die Pleitiers, die Wucherer und die Sparfüchs der letzten Jahrhunderte vor. Ziemlich scharfsinnig zeigt er, wohin es führt, wenn man öfter an Geld als an die Liebe denkt. Er erklärt, wie es Fabrikanten, Spekulanten und dem Adel in den letzen 3000 Jahren gelang, sich die Taschen vollzustopfen. Alle Versuche ohne Geld zu leben sind am Geld gescheitert?

Der Titel macht gleich neugierig, das Cover erinnert ehr an einen Comic. Zusammen passen tut es jedenfalls.

Der Schreibstil ist humorvoll, alles andere als trocken und lässt sich gut lesen. Nur an manchen Stellen zieht es sich etwas. Und ganz oft sind Gedankensprünge gemacht, denen ich nicht immer gleich folgen konnte.

Es werden viele Situationen beschrieben, sowohl aus der Geschichte als auch aus dem Leben des Autors. Es werden Vergleiche gezogen, die oft zum Schmunzeln sind, man ihm aber trotzdem recht geben muss.

Man erfährt viel Geschichtliches über Geld, aus dem alten Rom, aus der Kirche, über Tauschhandel. Man erfährt auch Dinge über Anlagearten wie Gold, Aktien und Immobilien.

Auch der Krieg und Raub und Diebstahl werden thematisiert.

Ein großes Thema ist auch die Politik mit Wahlen. Kommunismus und Kapitalismus werden vergleichen und thematisiert.

Das Buch regt in jedem Fall zum Nachdenken an und zwischendurch dachte ich mir immer wieder, eigentlich will ich gar nicht mehr Geld haben.

Ich habe etwas völlig anderes erwartet von dem Buch, aber es liest sich humorvoll und man bekommt doch einige interessante geschichtliche Details, sowohl von früher als auch von heute.

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25. August 2016 4 25 /08 /August /2016 16:58

Über  durfte ich das Buch Das Jahr, in dem Kurt Cobain sich das Leben nahm, erschienen im Lübbe Verlag, lesen. Vielen Dank dafür. Hier könnt ihr es bestellen.

Im Jahr 1993 veröffentlichen Nirvana ihr letzes Album. In diesem Jahr zieht Maggie von Chicago nach Irland. Sie vermisst ihr Zuhause und ihren chaotischen aber musikbegeisterten Onkel Kevin. Mit den Musiktipps von Kevin ist alles Neue erträglich. Dann trifft sie Eoin und ihr Heimweh lässt etwas nach. Doch plötzlich erreicht Maggie eine schreckliche Nachricht und Maggie fragt sich, was wirklich wichtig ist im Leben. Zwei Karten für ein Nirvana-Konzert weisen ihr schließlich den Weg.

Der Titel ist ehr außergewöhnlich, aber er macht auch irgendwie neugierig. Mit dem Cover kann ich erstmal nicht viel anfangen, es hat zwar tolle Farben, aber was will es mir sagen und was ist der Zusammenhang mit dem Titel?

Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte.

Die Hauptperson ist Maggie, sie ist 16 Jahre alt und lebt in Chicago. Ihre Mutter ist nicht ganz einfach, sie verliebt sich immer wieder und wenn es auseinander geht ist sie tieftraurig. Diesmal führt die Liebe sie nach Irland.

Ihre Oma Nanny Ei ist ein großer Halt für sie und eine wirklich sympathische ältere Dame.

Ihr Onkel Kevin ist ziemlich chaotisch und ein Vollblutmusiker, er erfüllt das volle Klischee. Drogen, Alkohol, Zigaretten. Aber trotzdem mag ihn Maggie sehr, sie kann sich mit ihm gut unterhalten, vor allem über die Musik. Die Musik spielt insgesamt in dem Buch eine sehr große Rolle, sie ist Maggie ein große Stütze in ihrem schwierigen Leben ein Halt.

Maggie ist ein Teenager, der es nicht immer leicht hatte. Ihre Mutter ist nicht immer für sie da, z.B. wenn sie mal wieder frisch verliebt ist. Ihre Schwester Ronnie ist mitunter sehr nervig und anstregend, sie will immer alles wissen. Dafür ist Maggie sehr selbständig.

Das Thema Liebe und Verliebt sein spielt nicht nur im Zusammenhang mit der Mutter eine Rolle, sondern auch für Maggie.

Was ebenfalls noch eine Rolle spielt ist das Thema Selbstmord und Tod, aber in diesem Zusammenhang auch das Thema Leben und was ist wichtig im Leben.

Für mich ein gutes Jugendbuch, das sich mit den Themen Leben und Tod und Musik auseinandersetzt.

Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm
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