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28. August 2016 7 28 /08 /August /2016 12:33

Von  und dem Ammianus-Verlag wurde mir die Rebellin von Mykonos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

In Griechenland im Jahr 1821 rebelliert die griechische Bevölkerung gegen die Osmanen. Mando Mavrojenous begehrt zunächst nur gegen die Zwänge in ihrem Elternhaus auf, bald aber stellt sie sich als mutige Kämpferin an die Spitze der Rebellen. Sie opfert sogar ihren Brautschatz und findet Anerkennung bei den Männern. Doch es beschäftigt sie noch etwas anderes: Der Hass auf den unbekannten Mörder ihres Vaters und die verbotene Liebe zu ihrem Cousin Marcus.Hin und her gerissen läuft die junge Griechin Gefahr, alles zu verlieren.

Das zweigeteilte Cover gefällt mir gut. Doch auf dem Bild sieht sie gar nicht aus wie eine Rebellin. Aber das Cover passt super gut zur Geschichte.

Am Anfang des Buches ist eine Karte zur Orientierung, das finde ich immer sehr gut. Man könnte auch im Internet nachschauen, aber wenn sie direkt im Buch ist, ist es doch einfacher.

Der Schreibstil ist schön zu lesen, man ist gleich mittendrin in der Geschichte.

Von der Geschichte Griechenlands und seiner Inseln bekommt man sehr viel mit.

Die Hauptperson, Mando, die von Onkel und Vater mehr oder weniger zu der Rebellin gemacht wird, die sie letztendlich ist. Sie kämpft um die Freiheit von Griechenland, aber auch um ihre eigene. Ihre Mutter hätte sie gerne als vornehme Dame gesehen, die einen reichen Griechen heiratet, wie es die Gesellschaft eben gerne sehen würde. Doch Mando hat ihren eigenen Kopf.

Mando liebt ihren Cousin, doch diese Liebe ist verboten. Beide einigen sich darauf, die Liebe heimlich zu leben, doch das ist leider nicht immer einfach. Die Rolle von Mann und Frau im Griechenland des 19. Jahrhundert wird einem auch aufgezeigt.

Mando ist mutig und eigensinnig, sie ist eine Kämpferin. Sie zieht auch in Schlachten. Man bekommt viel von dem Krieg mit, vor allem auch von der Politik dahinter. Ein ewiges Griechen gegen die Türken und der Rest muss sich entscheiden, zu wem er hält. In einem Krieg spielt auch immer der Tod eine große Rolle, so auch in diesem Buch.

Wen ich noch erwähnenswert finde ist Vassiliki, das ist die Dienerin von Mando. Vassiliki weiß alles, weil sie gerne an Türen lauscht. Wenn sie etwas hört, was ihr nicht gefällt, versucht sie es selbst in die Hand zu nehmen und zu ändern. Sie hat auch eine geheimnisvolle Vergangenheit. Beeindruckende Frau.

Am Ende des Buches gibt es noch jeder Menge historischer Fakten. Das finde ich auch immer interessant zu erfahren, aus welchen Fakten das Buch entstanden ist und welche Personen oder Situationen frei erfunden sind.

Eine gelungene Mischung aus Geschichte und Roman über eine beeindruckenden Frau.

Die Rebellin von Mykonos
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27. August 2016 6 27 /08 /August /2016 09:33
Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt

Der Historiker und Kabarettist Sebastian Schnoy stellt uns die Pleitiers, die Wucherer und die Sparfüchs der letzten Jahrhunderte vor. Ziemlich scharfsinnig zeigt er, wohin es führt, wenn man öfter an Geld als an die Liebe denkt. Er erklärt, wie es Fabrikanten, Spekulanten und dem Adel in den letzen 3000 Jahren gelang, sich die Taschen vollzustopfen. Alle Versuche ohne Geld zu leben sind am Geld gescheitert?

Der Titel macht gleich neugierig, das Cover erinnert ehr an einen Comic. Zusammen passen tut es jedenfalls.

Der Schreibstil ist humorvoll, alles andere als trocken und lässt sich gut lesen. Nur an manchen Stellen zieht es sich etwas. Und ganz oft sind Gedankensprünge gemacht, denen ich nicht immer gleich folgen konnte.

Es werden viele Situationen beschrieben, sowohl aus der Geschichte als auch aus dem Leben des Autors. Es werden Vergleiche gezogen, die oft zum Schmunzeln sind, man ihm aber trotzdem recht geben muss.

Man erfährt viel Geschichtliches über Geld, aus dem alten Rom, aus der Kirche, über Tauschhandel. Man erfährt auch Dinge über Anlagearten wie Gold, Aktien und Immobilien.

Auch der Krieg und Raub und Diebstahl werden thematisiert.

Ein großes Thema ist auch die Politik mit Wahlen. Kommunismus und Kapitalismus werden vergleichen und thematisiert.

Das Buch regt in jedem Fall zum Nachdenken an und zwischendurch dachte ich mir immer wieder, eigentlich will ich gar nicht mehr Geld haben.

Ich habe etwas völlig anderes erwartet von dem Buch, aber es liest sich humorvoll und man bekommt doch einige interessante geschichtliche Details, sowohl von früher als auch von heute.

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25. August 2016 4 25 /08 /August /2016 16:58

Über  durfte ich das Buch Das Jahr, in dem Kurt Cobain sich das Leben nahm, erschienen im Lübbe Verlag, lesen. Vielen Dank dafür. Hier könnt ihr es bestellen.

Im Jahr 1993 veröffentlichen Nirvana ihr letzes Album. In diesem Jahr zieht Maggie von Chicago nach Irland. Sie vermisst ihr Zuhause und ihren chaotischen aber musikbegeisterten Onkel Kevin. Mit den Musiktipps von Kevin ist alles Neue erträglich. Dann trifft sie Eoin und ihr Heimweh lässt etwas nach. Doch plötzlich erreicht Maggie eine schreckliche Nachricht und Maggie fragt sich, was wirklich wichtig ist im Leben. Zwei Karten für ein Nirvana-Konzert weisen ihr schließlich den Weg.

Der Titel ist ehr außergewöhnlich, aber er macht auch irgendwie neugierig. Mit dem Cover kann ich erstmal nicht viel anfangen, es hat zwar tolle Farben, aber was will es mir sagen und was ist der Zusammenhang mit dem Titel?

Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte.

Die Hauptperson ist Maggie, sie ist 16 Jahre alt und lebt in Chicago. Ihre Mutter ist nicht ganz einfach, sie verliebt sich immer wieder und wenn es auseinander geht ist sie tieftraurig. Diesmal führt die Liebe sie nach Irland.

Ihre Oma Nanny Ei ist ein großer Halt für sie und eine wirklich sympathische ältere Dame.

Ihr Onkel Kevin ist ziemlich chaotisch und ein Vollblutmusiker, er erfüllt das volle Klischee. Drogen, Alkohol, Zigaretten. Aber trotzdem mag ihn Maggie sehr, sie kann sich mit ihm gut unterhalten, vor allem über die Musik. Die Musik spielt insgesamt in dem Buch eine sehr große Rolle, sie ist Maggie ein große Stütze in ihrem schwierigen Leben ein Halt.

Maggie ist ein Teenager, der es nicht immer leicht hatte. Ihre Mutter ist nicht immer für sie da, z.B. wenn sie mal wieder frisch verliebt ist. Ihre Schwester Ronnie ist mitunter sehr nervig und anstregend, sie will immer alles wissen. Dafür ist Maggie sehr selbständig.

Das Thema Liebe und Verliebt sein spielt nicht nur im Zusammenhang mit der Mutter eine Rolle, sondern auch für Maggie.

Was ebenfalls noch eine Rolle spielt ist das Thema Selbstmord und Tod, aber in diesem Zusammenhang auch das Thema Leben und was ist wichtig im Leben.

Für mich ein gutes Jugendbuch, das sich mit den Themen Leben und Tod und Musik auseinandersetzt.

Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm
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20. August 2016 6 20 /08 /August /2016 16:53
Zucchini & Tomate

Köstlichkeiten in Rot und Grün. In diesem Buch sind die besten und leckersten Zucchini und Tomatengerichte vereint. Die schlanke Grüne, die sich problemlos zubereiten lässt und gern im Zusammenspiel mit Küchenkräutern ihr variantenreiches Eigenleben entfaltet. Und die fruchtige Rote, die gut mit anderen Gemüsen harmoniert und viele Länderküchen enorm bereichert.

Titel und Cover passt gut zusammen, es sagt deutlich aus, was einen erwartet.

Das Buch befasst sich erst mit der Zucchini, dann mit der Tomate. Erst gibt es jeweils Infos über das Gemüse, danach die Rezepte.

Die Gerichte sind sehr vielfältig, von Salaten über Suppen, Eintöpfen, Beilagen, Currys, Gefülltem bis hin zu Quiches. Von Fleisch über Fisch bis hin zu vegetarisch.

Die Rezepte sind von einfach über ausgefallen bis hin zu exotisch. Die Zubereitung ist aber total einfach und die einzelnen Arbeitsschritte sind gut erklärt.

Die Fotos haben tolle Farben und sind gut präsentiert. Leider hat nicht jedes Rezept ein Foto, aber fast jedes.

Meine Lieblingsrezepte sind jetzt schon die deftige Biscuitrolle und gefüllten Pfannkuchen. Das waren für mich wirklich neue Inspirationen.

Für mich ein wirklich tolles Buch für die Gartensaison. Ich habe dieses Jahr relativ viele Zucchinis im Garten, aber leider relativ wenige Ideen, was ich alles leckeres damit machen kann. Dafür ist dieses Buch genau das Richtige.

Ein tolles Buch für die Gartensaison, das einen inspiriert und es schafft, ausgefallene Rezepte mit super einfacher Zubereitung zu kombinieren.

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19. August 2016 5 19 /08 /August /2016 17:59
Wenn du vergisst

In dem Buch Wenn du vergisst von Heidrum Wagner geht es um ein Mädchen, das aufwacht und nicht mehr weiß, wer sie ist. Sie zeichnet und sieht darin Erinnerungssplitter voller Schmerz und Dunkelheit. Sie hat ein Geheimnis, das ihr Leben zerstört hat. Sie könnte mit jemandem noch einmal neu anfangen. Will sie sich erinnern?

Beim Titel fragt man sich gleich, warum vergisst jemand etwas? Beim Cover sticht eindeutig das rote Herz in den schwarz-weißen Zeichnungen heraus. Es ist etwas unruhig, aber es passt zum Buch.

Man beginnt zu lesen und ist erst mal verwirrt. Man bekommt erstmal gar nicht so richtig raus, um was es überhaupt geht. Aber das ist so gewollt, weil die Hauptperson verwirrt ist und man so mit ihr mitfühlen kann. Sehr gut umgesetzt und wenn man das verstanden hat, findet man relativ schnell in die Geschichte.

Die Hauptperson wacht auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Sie kennt keine Menschen mehr. Doch da sind Gefühle und Gedanken in ihr, die sie nicht zuordnen kann. Da ist Angst. Da sind Bilder, die sie nicht einordnen kann. Man fühlt total mit ihr mit, obwohl man es sich eigentlich gar nicht vorstellen kann, wie schlimm das für sie sein muss. Vor allem, wie schlimm es sein muss, wenn da Menschen sind, die behaupten, deine Familie zu sein und du kannst dich kein bisschen an sie erinnern. Auch ist es schwer zu sagen, ob jemand die Wahrheit sagt oder lügt, die Hauptperson kann sich hier nur auf ihre Gefühle verlassen. Doch die Wahrheit spielt für sie eine große Rolle.

Das besondere an dem Buch sind die Illustrationen. Auf jeder Seite. Am Anfang wusste ich nicht, ob es mich mehr ablenkt oder unterstützt. Aber im Laufe des Buches ist man schon gespannt, was man auf der nächsten Seite findet. Auch helle und dunkle Seiten gibt es, passend zur Stimmung. Die Hauptperson zeichnet manchmal, diese Zeichnungen sieht man auch. Es ist einfach toll umgesetzt.

Ein besonderes Buch, sowohl inhaltlich als auch optisch. Eine absolute Emfpehlung, einfach toll!

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17. August 2016 3 17 /08 /August /2016 21:05

Vom Mira Taschenbuch Verlag und  habe ich das Buch Dirty Rowdy thing von Christina Lauren zum Rezensieren bekommen. Hier könnt ihr es bestellen.

Harlow ist eigentlich ganz organisiert. Das einzig Chaotische war die spontane Blitz-Ehe in Vegas mit dem umwerfenden Finn, der ihr danach eine unvergessliche Nacht bescherte. Eigentlich ist die Sache mit ihm schon abgehakt, doch dann kommt er ihr als Ablenkung gerade recht. Finn weiß, was Frauen wollen, einfach mal die Kontrolle im Bett abgeben. Logisch, dass er seiner scharfen Ex unvergessliche Höhepunkte spendiert, obwohl er eigentlich ganz andere Probleme hat. Aber wer sagt schon nein zu sensationellem Sex ohne Verpflichtungen? Doch Finn stellt verblüfft fest, dass er mehr von Harlow will.

Schon der Titel lässt vermuten, dass es in dem Buch richtig zur Sache geht. Das Cover passt gut dazu, die Statur des Mannes schaut man gerne an.

Der Schreibstil ist flüssig, es wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptpersonen, Harlow und Finn erzählt. Ich mag dieses abwechseln, da man von beiden die Gefühle und die Gedanken kennt. Man muss sich zwar manchmal in Erinnerung rufen, wer gerade über wen erzählt, aber das passiert nicht all zu oft. Es passierte allerdings öfter, dass ich schmunzeln oder lächeln musste, da es immer wieder sehr humorvolle Passagen gibt.

Harlow ist ein absoluter Familienmensch. Die Familie ist ihr das wichtigste. Und die Familie macht aufgrund einer Erkrankung ihrer Mutter eine schwere Zeit durch. Harlow braucht Ablenkung, da sie sonst sich und ihre ganze Familie verrückt macht, weil sie unbedingt helfen will. Sie ist sehr hilfsbereit. Da kommt ihr Finn als Ablenkung gerade recht, denn Sie weiß, aufgrund ihrer 12-Stunden-Ehe, dass er im Bett absolut der Kracher ist. Außerdem fühlt sie sich von ihm sexuell ziemlich angezogen.

Finn ist ein ruhiger Arbeiter. Ihm sind sein Familienbetrieb und seine Brüder sehr wichtig. Auch bei ihm läuft es im Betrieb momentan nicht rund und er ist ebenfalls froh über Ablenkung. Er fühlt sich ebenfalls sexuell von Harlow angezogen. Die beiden erleben sexuell sehr intensive Dinge miteinander, wie der Titel verspricht, geht es teilweise wirklich ganz schön zur Sache. Für wen es nur "Blümchensex" gibt, ist das Buch wohl nichts.

Beide gehören einer Clique an, sie unternehmen viel gemeinsam und Freundschaft wird wirklich groß geschrieben.

Ein erotisches Buch, bei dem weder die sexuellen Erlebnisse, noch die Geschichte drum herum zu kurz kommt.

Dirty Rowdy Thing - Weil ich dich will
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12. August 2016 5 12 /08 /August /2016 18:32
Nature Valley Müsliriegel

Wie ich euch ja angekündigt hatte, wurden bei brandnooz Tester für die Nature Valley Müsliriegel gesucht. Wir durften auch testen.

Ich finde die Crunchy Riegel insgesamt sehr lecker. Sie sind sehr knusprig und auf keinen Fall so latschig, wie es manche anderen Müsliriegel sind. Das ist für mich auch der hauptsächliche Unterschied. Die Riegel schmecken sehr intensiv. Es gibt eine große Sortenvielfalt:

  • Oats and Honey
  • Oats and Berries
  • Canadian Maple Sirup
  • Oats and Chocolate

Zu entscheiden, welche Sorte mein Favorit ist, ist gar nicht so einfach. Lecker sind sie alle. Ich glaube, wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich die mit den Beeren wählen.

Die Müsliriegel schmecken überhaupt nicht künstlich, im Gegenteil sehr natürlich. Was mir auch gut gefällt, dass es Packungen mit verschiedenen Sorten gibt. Oft gibt es nur eine Packung mit 10 gleichen Riegeln. Die Abwechslung in einer Packung finde ich toll.

Ich habe die Riegel gerne mit auf die Arbeit mitgenommen aber auch beim Spazieren gehen oder zum Frühstück gegessen. Alle, die die Riegel probieren durften, fanden sie ebenfalls lecker. Der einzige Nachteil ist, dass sie durch die Knusprigkeit etwas leicht krümeln.

Leckerer Geschmack, tolle Verpackung, Abwechslung in einer Verpackung. Test bestanden.

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12. August 2016 5 12 /08 /August /2016 18:09
Sternenvermächtnis

Bei dem Buch Sternenvermächtnis von Marc Baumgartner geht es um die Hüter, eine Organisation, die brutal ein Drittel der Galaxie unterdrückt und die totale Kontrolle anstrebt. Florian lebt auf einem Klasse-3-Planeten, der Erde, er weiß nichts von den brutalen Kriegen und Unterwerfungsplänen der Hüter. Eines Tages wird er entführt und ein unerbittlicher Kampf ums Überleben beginnt.

Titel und Cover passen zusammen. Das Cover hat super schöne Farben, es macht gleich neugierig, es gefällt mir.

Der Schreibstil ist flüssig und man ist gleich mittendrin in der Geschichte.

Florian, ein ganz normaler Junge von nebenan wird auf einmal von den Hütern entführt.

Die Hüter herrschen über den für sie erreichbaren Teil der Galaxie. Sie sind sehr brutal. Wer sich Ihnen wiedersetzt wird getötet. Weiterleben darf nur, wer sich Ihnen anschließt. Die Hüter haben Methoden um ihre Armee stetig zu vergrößern, sie sind sehr gefährlich. Ihr Anführer ist Bloodmind, ein ganz böses Exemplar, er macht auch gerne Experimente mit für ihn Außerirdischen, also auch mit Menschen.

Florian lernt im Laufe der Geschichte mehrere Außerirdische kennen, mit denen er Freundschaft schließt. Sie schmieden gemeinsam Pläne, um Florian dabei zu helfen, wieder nach Hause zu kommen. Da wäre Kronos, der eine sehr gute Nase hat und sogar riechen kann, ob es einem gut geht. Er weiß sehr viel und ist so etwas wie der Anführer. Veronica, eine sehr mutige Frau, die leider keine Stimmbänder mehr hat. Jess, vor der sie erst alle Angst haben, bis sie ihr dann doch vertrauen. Und Kara, eine Wissenschaftlerin, die Florian helfen möchte.

Florian hat eigentlich kein wirklich inniges Verhältnis mit seiner Familie, doch auf der langen Reise weit weg von Zuhause bekommt er doch immer wieder Heimweh und muss an seine Heimat und Familie denken.

Einen großen Teil der Reise verbringen sie in einem Raumschiff. Dieses ist voller Technik, es gibt sogar einen sprechenden Computer, den man alles fragen kann und ihm Befehle erteilen kann. Ich finde das ist sehr gut umgesetzt. Nicht übertrieben

Das Buch ist unheimlich spannend von Anfang bis zum Ende, man hat kaum eine Verschnaufpause. Ich wollte es gar nicht mehr weg legen. Eine echte Empfehlung für die Science-Fiction-Fans unter euch, aber auch welche, die es noch werden wollen. Auf die Fortsetzung freue ich mich heute schon.

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7. August 2016 7 07 /08 /August /2016 21:13
Der Kirmesmörder Jürgen Bartsch

1966 erschüttert der Fall Bartsch die Nachkriegs-BRD wie kein anderer. Jürgen Bartsch wird nach Missbrauch und Kälte in der Kindheit zu einem sadistischen Soziopathen. Er lockt Kinder von der Kirmes um sie zu quälen, zu missbrauchen und zu ermorden. Eine ganze Region gerät in Panik. Als er schließlich gefasst wird, fordern die Menschen Vergeltung.

Der Titel ist schon recht aussagekräftig. Das schwarz-weiße Cover lässt auf einen Fall von früher schließen.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Jeweils von Leuten, die irgendwie etwas mit Jürgen Bartsch zu tun haben.

Man erfährt viel über die Nachkriegszeit in Deutschland, das Wirtschaftswunder.

Über das Leben von Jürgen Bartsch erfährt man sehr viel, gerade auch, weil es aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Er wurde adoptiert und seine Adoptiveltern haben ihn geschlagen, er hatte keine leichte Kindheit. In der Schule war er ein Außenseiter. Dann kam er aufs Internat, wo ihm auch Gewalt angetan wurde, auch erste homosexuelle Erfahrungen mit einem Pater hat er dort gemacht.

Er hat einen Trieb entwickelt, den er selbst nicht unter Kontrolle hatte. Er musste diese Kinder mit Hilfe von Lügen von der Kirmes weglocken, um sie dann zu quälen, zu missbrauchen und zu ermorden. Wenn man das ganze Aus der Sicht der Kinder liest, wird einem manchmal schon ganz anders. Es ist mitunter schon sehr brutal.

Ein weiteres wahres Verbrechen, das einem die Gänsehaut über den Rücken jagt. Sehr interessant, vor allem, weil das Leben des Täters aus allen Perspektiven beleuchtet wird.

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6. August 2016 6 06 /08 /August /2016 09:44
Die Blutlüge - Ludwig Tessnow

Im Buch Die Blutlüge - Ludwig Tessnow geht es um Ludwig, der im Jahre 1898 erklärt, dass die dunklen Flecken auf seinem Sonntagsanzug Beize ist. Er wird wegen zweifachem Kindsmord angeklagt, wird aber mangels Beweisen wieder auf freien Fuß gesetzt. Er mordet abermals, doch diesmal ist es anders, denn der Wissenschaftler Uhlenhuth stellt eine neue Methode der Bluterkennung, den Präzipitin-Test vor.

Titel und Cover passen zusammen und zum Buch.

Man ist gleich mittendrin in der Geschichte, es lässt sich flüssig lesen.

Ludwig ist die Hauptperson. Er ist der Täter bzw. der Angeklagte.

Man bekommt das Leben von Ludwig von Beginn an erzählt. Er hatte es nicht leicht. Seine Mutter war schon krank, diese Krankheit hat er geerbt. Er hat sehr oft Kopfschmerzen und bekommt Anfälle, bei denen er Wahnvorstellungen hat. Nach diesen Anfällen kann er sich an nichts erinnern. Er weiß auch selbst nicht, ob er die Morde überhaupt begangen hat, die ihm vorgeworfen werden.

Die Gerichtsverhandlung wird sehr detailliert beschrieben, auch seine Zeit, die er im Gefängnis in Untersuchungshaft verbringt, wird sehr deutlich beschrieben. Bei der Gerichtsverhandlung, muss ich ehrlich gestehen, war ich teilweise etwas verwirrt. Es gab so viele Zeugen und Sachverständige, dass ich manchmal den Überblick verloren habe.

Im Epilog erfährt man, was auf welchen Tatsachen beruht, was leicht abgewandelt wurde und was frei erfunden war. Das finde ich immer besonders gut, wenn es sich um Geschichten mit wahrem Hintergrund handelt.

Ein außergewöhnlicher Krimi, der einem die Verbrechensaufklärung anhand eines realen Falles aus dem Jahre 1898 erzählt.

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