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24. Januar 2023 2 24 /01 /Januar /2023 09:59

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In dem Buch Das Dorf des seltsamen Pferdes von Andrea Valenzuela bekommt Gloria Rouven einen Brief vom Anwalt, in dem von einem ungewöhnlichen Erbe die Rede ist. Sie sucht nach den Spuren ihrer Vorfahren und entdeckt die Geschichte der jungen Holly Harper, einer amerikanischen Missionarstochter, die in Nordchina in die Wirren des Boxeraufstandes gerät. Holly lernt T`ang San, den Sohn der Fürstenfamilie kennen, dadurch gerät ihre geordnete Welt ins Wanken. Die Familie T`ang muss ihre Überleben sichern, dadurch ist bald nicht mehr klar, wer auf welcher Seite steht. Eines Tages müssen die beiden eine Entscheidung treffen. Die Spurensuche von Gloria führt sie von Arizona über Mexiko und Ohio nach China. Kann sie die wahre Identität ihrer Urgroßeltern aufdecken?

Das Cover zeigt ein tolles Motiv, beim Titel habe ich mich nach der Bedeutung gefragt. Beides passt gut zusammen.

Das Buch wird abwechselnd aus Sicht von Gloria erzählt und erzählt von Holly und damit auch abwechselnd aus Vergangenheit und Gegenwart. Das Buch lässt sich flüssig lesen und man findet gut in die Geschichte.

Ein großes Thema ist die Familie, bzw. die Vorfahren und die Ahnenforschung.

Ein Großteil des Buches spielt in China, dort gibt es andere Bräuche und Sitten, diese lernt man kennen.

Auch die Religion spielt eine Rolle. Holly ist eine Missionarstochter, eine Christin und in China gibt es andere Religionen. Holly ist damit ein Ausländer in China, auch die haben besondere Rechte zu der damaligen Zeit.

Zu der Zeit um 1900 gab es in China auch verschiedene Aufstände, zum Beispiel den Boxeraufstand, auch davon erfährt man einiges.

Ein historischer Roman, bei dem man viele neue Dinge erfährt und der gleichzeitig unheimlich spannend ist.

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