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10. November 2017 5 10 /11 /November /2017 18:35

Vielen Dank an für die Bereitstellung.

Im Buch Der Geruch des Todes von Cat Warren, erschienen im Kynos Verlag, schreibt sie von ihrer Arbeit als Leichenspürhundführerin. Für die Polizei ein Kriminalfall, für die Angehörigen eine Tragödie, für den Hundeführer harte Konzentrationsarbeit, für den Leichenspürhund ein spannendes Spiel.

Cat

 Warren sucht für ihren Deutschen Schäferhund Solo eine vernünftige Methode ihn auszulasten. Dabei stößt sie auf die Suchearbeit nach Toten und taucht ein in eine faszinierende Welt der Wissenschaft. Folgen sie den beiden auf Wegen und Irrwegen und erfahren sie viel Spannendes über die Zusammenarbeit von Mensch und Hund.

Das Cover ist sehr dunkel, sehr duster, es passt allerdings gut zum Thema. Der Titel weckt Interesse. Beides passt gut zusammen und super zum Buch.

Der Schreibstil ist flüssig, teilweise werden viele Fachbegriffe genutzt, die einem nicht gleich geläufig sind. Ab und zu sind Gedankensprünge im Text, bei denen ich mich erst wieder neu einfinden musste.

Zwischendurch sind Bilder von Hunden, was ich immer schön finde zur Auflockerung.

Ebenfalls zur Auflockerung sind im Text, in separaten Kästen Zitate. Teilweise sind diese wirklich sehr passend, mit einigen konnte ich leider nicht wirklich viel anfangen, aber das ist wohl auch Geschmackssache.

Die Autorin beschreibt mehr oder weniger das ganze Leben von Solo. Es werden aber auch viele Anekdoten von anderen Hunden und/oder ihren Hundeführern erzählt, es ist sehr abwechslungsreich.

Man erfährt viel Hintergrundwissen, sowohl wissenschaftliches als auch geschichtliches, zum Beispiel auch frühere Bräuche in Verbindung mit Hunden. Über Hunde, vor allem ihr Wesen und Verhalten und natürlich ihre Nase, erfährt man ebenfalls sehr viel.

Es werden viele Beispiele erzählt, sowohl Übungen, als auch reale Fälle. Diese werden sehr anschaulich und detailliert erzählt, so dass man sich sehr gut vorstellen kann, wie diese abgelaufen sind.

Das Buch ist super interessant und wirklich sehr abwechslungsreich. Hätte ich so nicht erwartet.

Ein etwas anderes Buch, das reelle Beispiele mit wissenschaftlichem und geschichtlichem Wissen vereint. Und das auf einem Gebiet, von dem man noch nicht wirklich viel wusste, zumindest ging es mir so. Ein Gebiet, über das nicht viel gesprochen wird, obwohl es für viele Angehörige doch so wichtig ist.

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