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17. Juli 2016 7 17 /07 /Juli /2016 21:01
Amandas unsichtbarer Freund

Stell dir vor, dein neuer Freund wartet in deinem Kleiderschrank auf dich...genau das ist Amanda passiert. Rudger weicht nicht mehr von ihrer Seite, die beiden haben einen coolen Sommer. Doch nur Amanda kann Rudger sehen. Bis der unheimliche Mr. Bunting auftaucht, der Rudger auch sehen kann...und ihn fangen will...

Der Titel macht gleich neugierig. Das Cover ist farbenfroh. Beides passt sehr gut zusammen.

Der Schreibstil ist flüssig, man ist gleich mittendrin. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob die Sprache so kindgerecht ist. Die Einleitung hat mich etwas irritiert, den Zusammenhang habe ich nicht ganz verstanden.

Die Illustrationen sind sehr passend gewählt. Sie sind "nur" schwarz-weis, aber trotzdem verdeutlichen sie sehr gut, was gerade erzählt wird. Es wurde auch mit "Effekten" gearbeitet, die das Buch zu etwas besonderem machen. Bei einem beschriebenen Stromausfall zum Beispiel wurde die Buchseite schwarz mit weiser Schrift. Sehr beeindruckender Effekt mit einfachen Mitteln.

Amanda ist ein sehr aufgewecktes, abenteuerlustiges Mädchen mit einer blühenden Fantasie. Sie denkt sich nämlich einen imaginären Freund aus, den nur sie sehen kann. Diesen Freund, Rudger, finde ich sehr gut gelungen, er ist ein richtiger Freund für Amanda, der immer für sie da ist. Amanda mag ich auch sehr gerne. Auch ihre Mutter ist eine sympathische Person, die ihre Amanda liebt, wie sie ist.

Die Freundschaft von Amanda und ihrem imaginären Freund Rudger ist etwas sehr schönes und besonderes.

Insgesamt finde ich, gibt es in dem Buch zu viele imaginäre Wesen. Es ist zwar immer klar abgegrenzt bzw. erklärt, wer real ist und wer nicht, aber es war mir etwas zu viel.

Mr. Bunting fand ich ein bisschen zu gruselig. Und seine imaginäre Freundin erst recht. Aus meiner Sicht war es bei beiden ein bisschen zu viel Grusel und Verfolgung.

Ein Buch über die Freundschaft und die Fantasie, leider aus meiner Sicht etwas zu gruselig.

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17. Juli 2016 7 17 /07 /Juli /2016 09:08
Secret Fire - Die Entflammten

Der 17-jährige Sacha weiß, dass er nicht sterben kann, jedenfalls nicht vor seinem 18. Geburtstag. Ein uralter Flucht ist der Grund dafür. Nur die 17-jährige Taylor kann ihn von dem Fluch erlösen, doch ist sie bereit, sich und ihre Zukunft für Sacha zu opfern?

Das Cover ist geheimnisvoll, es ist dezent, die Farben sind aber trotzdem schön. Das Cover passt so gut zum Buch.

Den Titel fand ich anfangs nicht wirklich aussagekräftig, nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich passt er aber super zum Buch.

Der Schreibstil ist flüssig, man kann ihn schön lesen, man ist gleich mittendrin in der Geschichte. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Taylor und Sacha erzählt, was ich sehr gut finde, da man von beiden die Gedanken und Gefühle kennen lernt.

Themen sind unter anderem die Schule. Taylor ist ehrgeizig, lernt gerne und viel. Sacha hat die Schule aufgegeben, seit er weiß, dass er sterben muss.

Die Familie ist beiden sehr wichtig, sie ist für beide der Rückhalt. Als Beispiel ist Taylors Opa zu nennen, der an der Lösung des Fluches forscht, schon seit Jahren. Eine beeindruckende Persönlichkeit.

Beide haben vom Schicksal etwas besonderes bekommen. Sacha den Fluch und Taylor ihre Fähigkeit.

Freundschaft ist für Taylor auch ein wichtiges Thema, eine beste Freundin, mit der man sich über alles unterhalten kann.

Mir waren Taylor und Sacha anfangs nicht gleich sympathisch, Taylor kam etwas spießig rüber, weil sie immer nur gelernt hat. Sacha hat dauernd waghalsige Aktionen unternommen, weil er wusste, er kann nicht sterben. Im Laufe des Buches versteht man Sacha doch immer besser und er wächst einem richtig ans Herz. Als die beiden sich kennen lernen, wird ihr beider Kampfgeist geweckt und man fiebert mit beiden richtig mit.

Das Buch ist unheimlich spannend. Es holt einen ab und lässt einen nicht mehr los. Am liebsten möchte man die Fortsetzung sofort lesen. Ich weiß nicht, ob ich warten kann, bis Band 2 erscheint.

Eine fesselnde Geschichte über zwei Jugendliche, die vom Schicksal besonders bedacht wurden, es entführt uns in deren Welt und gibt uns erst am Ende wieder frei. Eine unbedingte Empfehlung.

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13. Juli 2016 3 13 /07 /Juli /2016 18:34
The shape of my heart

Über  durfte ich The Shape of my Heart von Ann Aguirre, erschienen im Mira Taschenbuch Verlag lesen. Hier könnt ihr es bestellen.

Courtney und Ben sind seit Beginn des Colleges beste Freunde. Küsse und Sex sind zwischen den beiden kein Thema und Courtney möchte, dass das auch so bleibt. Doch dann bittet Max sie, ihm bei einem gefürchteten Familientreffen beizustehen. Innerhalb weniger Tage beginnt die Grenze zwischen Freundschaft und Leidenschaft zu verschwimmen.

Das Cover sieht schon leidenschaftlich aus, die Farben sind interessant, haben mich ein bisschen an die Sepia-Fotos erinnert. Gefällt mir. Der Titel gefällt mir nicht so gut, ich mag lieber deutsche Titel.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte.

Max und Courtney waren mir beide gleich irgendwie sympathisch. Beide sind Kämpfer, beide hatten es in ihrem Leben bisher nicht leicht und beide geben nicht auf.

Max, der sich mit seiner Familie verstritten hat und so gut wie keinen Kontakt mehr zu Ihnen hat, bis er zu diesem Familientreffen muss, auf das er aber nicht alleine möchte, was man auch gut verstehen kann. Max ist durch seine Vergangenheit wirklich verletzlich geworden, das hat ihn geprägt. Ein ganz sensibler Mensch, der diese Seite aber nur den allerwenigsten zeigt. Harte Schale, weicher Kern passt hier super.

Courtney, die in der Vergangenheit ihre erste große Liebe verloren hat und über diesen Verlust nie wirklich hinweg kam. Und sie hat eine Familie, die sich zwar um sie sorgt, aber irgendwie doch nicht hinter ihr steht.

Diese beiden wohnen in einer WG, die schon fast wie eine Familie ist. Und diese beiden schätzen ihre Freundschaft so sehr, weil sie schon so viel anderes verloren haben. Sie wollen nicht riskieren, dass sie sich auf eine Beziehung einlassen und sich dann wieder verlieren, weil es nicht funktioniert. Doch das ist gar nicht so einfach.

Es ist eine Beziehung mit allen Facetten, Ehrlichkeit und Sehnsucht, Eifersucht und Liebe, Verlangen und Sex, aber auch Fehler, die den anderen wirklich verletzten können.

Auch die Musik und eine Band spielen eine Rolle.

Eine emotionale, mitreißende Geschichte über die Freundschaft und die Liebe.

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10. Juli 2016 7 10 /07 /Juli /2016 16:03
Kamikatze

Inghean, eine Katzen-Agentin verschwindet bei Ermittlungen zu Deutschlands größten Bauskandalen. Ihr kranker Bruder Ian macht sich zusammen mit Maxim, einem starken Albino-Kater auf die Suche. Ebenfalls mit an Bord sind ein Hunde-Modezar, ein Spatzen-Fliegerass, ein halber Regenwurm sowie eine durchgeknallte Ratte. Die ungewöhnlichen Gefährten landen in der Kanalisation, mitten in dem Überwachungsstaates des Professor Sumo. Auf dem Weg zu einer Tierversuchsanstalt, in der sie Inghean vermuten lauert das Unheil in den Katakomben von Berlin.

Der Titel hat mir gleich gefallen, ein tolles Wortspiel. Das Cover ist schwarz-weiß und damit einfach gehalten, aber es ist trotzdem schön. Titel und Cover passen zusammen.

Gleich zu Beginn ist ein Stadtplan von Berlin, finde ich immer gut zur Orientierung. Ebenfalls zu Beginn gibt es eine Vorstellung aller mitwirkenden Tiere. Auch das finde ich gut, da man nochmal kurz zurück blättern kann um zu gucken, was das nochmal für ein Tier war.

Es gibt ein paar Illustrationen, nicht viele und sehr einfach gehalten, aber sie gefallen mir gut und sie sind sehr passend gewählt.

Der Schreibstil ist flüssig und schön zu lesen. Man muss öfter schmunzeln, weil doch teilweise sehr witzige Passagen dabei sind. Als Beispiel sei hier das Fisch-Orakel genannt, das auf sächsisch die Zukunft prophezeit. Einfach herrlich.

Die Idee einen Krimi zu schreiben, in denen Katzen die Hauptrolle spielen finde ich einfach toll. Gerade als Katzenbesitzer, wo man weiß, was alles in ihnen steckt.

Von den Tieren, die sich zusammen tun, hat jedes seine Fähigkeiten und Besonderheiten, hat Spaß gemacht, zu lesen, was sie gemeinsam erleben und wer mit Hilfe von welcher Idee oder Fähigkeit welche Situation wie meistert. Eine wirklich besondere Gruppe, die in jeder Situation zusammen hält, auch wenn es nicht immer einfach ist. Was eine Truppe, einfach herrlich!

Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich erwartet, mehr über die Großprojekte wie den Berliner Bahnhof zu erfahren. Die Geschichte ging in eine ganz andere Richtung als ich dachte, aber das war gar nicht schlimm. Die Geschichte spielt zum Teil im Untergrund, was ich gut beschrieben finde. Und es wird die neueste Technik verwendet.

Das Buch ist spannend geschrieben, am Anfang bekommt man einen ganz guten Überblick und dann nimmt die Spannung fahrt auf und steigert sich bis zum Schluss. Nach der letzten Seite würde man am liebsten gleich den zweiten Band anschließen, man will unbedingt wissen, wie es weiter geht.

Was ich auch toll finde, ist, dass ein Euro pro verkauftem Buch an die Peta geht, für die Tiere. Lesen und gleichzeitig was Gutes tun.

Ein nicht ganz gewöhnliches Buch, das ich allen Katzenliebhabern empfehle, aber auch Fans von Krimis, die vielleicht nicht dem Alltäglichen entsprechen.

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7. Juli 2016 4 07 /07 /Juli /2016 20:11
Die Honigtöchter

Heute möchte ich euch das Buch "Die Honigtöchter" von Cristina Caboni, erschienen im blanvalet Verlag, vorstellen. Hier könnt ihr das Buch bestellen.

Angelica Senes ist reisende Imkerin und liebt ihre Freiheit. Sie reist durch ganz Europa und betreut Bienenstöcke. Als sie erfährt, dass ihre Patentante Margherita sie zur Alleinerbin ihres Cottages auf Sardinien gemacht hat, ändert sich für sie alles. Doch mit dem Testament fliegt auch die Lüge ihrer Mutter auf, nämlich, dass die Patentante gestorben ist, als Angelica noch ein Kind war. Von Margherita lernte sie die Sprache der Bienen. Doch sie muss sich entscheiden, gibt sie für das Cottage ihre Freiheit auf? In Sardinien ist es nicht einfach, nicht alle Bewohner sind ihr wohlgesonnen und plötzlich taucht der Cousin von Margherita auf und behauptet, er sei der rechtmäßige Erbe des Cottage. Dann wird auch noch bei ihr eingebrochen. Kurz davor abzureisen, trifft sie Nicola, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor.

Titel und Cover passen gut zusammen, das Cover hat schöne Farben.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte. Das Buch ist aber auch so geschrieben, dass man mit Angelica mitfühlt, irgendwie emotional.

Man erfährt natürlich viel über das Imkern und die Bienen, sowie den Honig, mit seinen verschiedenen Sorten. Von jeder Sorte werden Geschmack und Geruch, Eigenschaften und Wirkung beschrieben. An jedem Kapitelbeginn ist eine Honigsorte beschrieben. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Sorten gibt.

Mit den Bienen spielt auch die Natur eine große Rolle. Die Insel Sardinen, die Landschaft dort, das Meer und das Dorf Abbadulche. Und die Bewohner, die dort zusammen halten und für ihr Dorf kämpfen. Für die diese Insel ihre Heimat ist, ein Zuhause.

Angelica ist eine sanfte, sensible Person, die sehr erfahren mit den Bienen umgeht. Wenn man das liest, könnte man meinen, sie hätte nie etwas anderes gemacht. Teilweise hab ich mich gefragt, ob das ganze in der Realität wirklich so sein kann. Zum Beispiel, wenn sie für die Bienen singt und diese sich dann auf sie setzen. Im Endeffekt war es mir egal, weil das ganze so beschrieben war, dass es eine ganz besondere Stimmung erzeugt hat, es war einfach schön zu lesen.

Auch das Verhältnis zu Angelicas Mutter spielt eine Rolle. Es war nicht immer gut und die Mutter hat vielleicht Fehler gemacht. Es ist ein auf und ab.

Angelica ist eine sehr freiheitsliebende Person. Sie hat einen Campingbus, darin wohnt sie, sie hat keine Wohnung und kein Haus. Ihren Hund und ihre Katze leben bei ihr im Bus und reisen mit ihr.

Die Vergangenheit auf der Insel schleicht sich immer wieder in Angelicas Kopf und damit auch Nicola, ihre erste große Liebe. Die beiden fühlen sich wie mit einem unsichtbaren Band verbunden. Damit kommen auch immer wieder Gedanken und Gefühle aus der Kindheit und der Vergangenheit. Nicola ist ein ganz besonderer Mensch, tollen Charakter, ich hab ihn gleich gemocht.

Ein so emotionales, gefühlvolles Buch, mit dem man der Natur irgendwie ein Stück näher kommt. Eine absolute Empfehlung, tolle Sommerlektüre.

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1. Juli 2016 5 01 /07 /Juli /2016 19:17
Das fremde Mädchen

Das fremde Mädchen von Katherine Webb. Rachel stellt sich als neue Gesellschafterin am Landsdown Crescent vor und begegnet dem zurückgezogenen Jonathan. Dunkle Erinnerungen quälen ihn, aber sie fühlt sich dennoch von ihm angezogen. Seine einstige große Liebe verlor er ünter mysteriösen Umständen. Welches Geheimnis verbindet Rachel mit dieser jungen Frau? Immer tiefer gerät sie in eine Spurensuche.

Cover und Titel passen zusammen, sagen aber erstmal nicht wirklich viel über das Buch aus. Das Cover hat schöne Farben.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und ist passend zum 19. Jahrhundert, in dem das Buch spielt. Es ist sehr detailliert beschrieben, oft ist das auch gut, um die Zusammenhänge begreifen zu können, ab und zu finde ich es etwas zu detailliert.

Das Buch erzählt abwechselnd zwei Zeitstränge, was wie ich finde, sehr gut umgesetzt ist, da sich die Geschichte so aus Aktuellem und Vergangenem und Erzähltem zusammen setzt. Es ist wirklich spannend, was man auf welche Art und Weise erfährt und es dann wiederum neue Fragen aufwirft, die man dann wieder anders beantwortet bekommt. Insgesamt wird die Spannung auf einem ziemlich hohen Level gehalten, wobei sie sich gegen Ende kontinuierlich steigert.

Die Personen sind sehr gut dargestellt, wie ich finde.

Rachel war mir gleich sympathisch, in ihrem Versuch, das Leben vernünftig anzugehen und ihrer Neugier, die sie doch immer wieder zu Dingen verleitet hat, die nicht ganz vernünftig waren. Rachel, die einen Mann aus Vernunft geheiratet hat und dann doch nicht glücklich war in der Ehe. Es wird einem wieder mal bewusst, wie anders eine Ehe damals war, der Mann, der zu bestimmen hatte, was die Frau zu tun und zu lassen hatte. Die Frau, die ihrem Mann, wann immer er wollte, zum Sex zur Verfügung stehen musste.

Jonathan, den man erst nur aggressiv und zurückgezogen kennen lernt, dann aber nach und nach erfährt, warum er so geworden ist und dass er eigentlich ein ganz normaler Mensch ist, der durch seine Erlebnisse im Krieg gezeichnet ist. Es werden hier viele Erlebnisse aus dem Krieg geschildert, die einem eine Gänsehaut hinterlassen.

Starling, das Hausmädchen, das heimatlos als kleines Mädchen auf einmal im Hof stand und wie eine Schwester aufgenommen wurde.

Ein ganz wichtiges Thema ist auch die Familie. Im einen Fall, die Familie, die man geliebt hat und verloren hat. Im anderen Fall hat man erfahren, dass man von seiner Familie ein Leben lang belogen wurde.

Ein ebenso großes Thema ist die Liebe. Die Liebe, die nicht sein darf, die einseitige Liebe, die heimliche Liebe.

Die Schere zwischen arm und reich wird sehr deutlich. Der Adel mit seinen Bediensteten, denen es oftmals besser geht, als Menschen, die nur von der Hand in den Mund leben.

Auch das gesellschaftliche Leben von damals kann man sich jetzt ein wenig vorstellen. Zum Beispiel ein Ball, bei dem sich die Menschen treffen und unterhalten und fröhlich sind, da sie ihrem Alltag kurzzeitig entfliehen können.

Ein wahrlich vielseitiges Buch. Eine eindeutige Empfehlung für Liebhaber von historischen Romanen.

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25. Juni 2016 6 25 /06 /Juni /2016 09:47

Über durfte ich Seit ich dich gefunden habe lesen, das im Mira Taschenbuch Verlag erschienen ist. Hier könnt ihr es bestellen.

Honey braucht einen Mann, davon sind zumindest ihre Freundinnen überzeugt. Am besten einer, der sie umsorgt, liebevoll, intelligent und witzig ist. Sie arrangieren Blind Dates für sie. Doch Honey wird immer wieder zu ihrem neuen, wahnsinnig sexy Nachbarn hingezogen. Doch der passt so gar nicht zu der Charakterbeschreibung ihres Traummannes.

Der Titel klingt erstmal positiv, wenn man genau überlegt, muss er das aber nicht wirklich sein. Das Cover ist interessant, passt aber super zum Buch, wie man feststellen wird.

Man ist sofort in der Geschichte mittendrin, das Buch lässt sich wirklich schön lesen.

Honey hat zwei beste Freundinnen, Tash und Nell. Tash weiß, was sie will und macht das auch deutlich. Sie ist ziemlich offen, was zum Beispiel Sex, aber auch Männer angeht. Nell ist verheiratet und führt eine ziemlich langweilige Ehe, bis sie und ihr Mann sich neu entdecken. Das ist immer wieder so schön beschrieben, dass man schmunzeln muss, obwohl es definitiv nur ein Nebenschauplatz ist.

Was für die Freundinnen ganz wichtig ist, für Honey einen Partner zu finden. Doch das läuft nicht ganz glatt, hier tut einem Honey manchmal ein bisschen leid, was sie für ihre Freundinnen alles mit macht.

Honey ist gutherzig und fürsorglich, auch ein bisschen ängstlich, sie ist ziemlich chaotisch, aber auch engagiert und ein kleines bisschen verrückt. Sie arbeitet in einem Wohlfahrtsladen, der einem Seniorenzentrum angeschlossen ist. Das Seniorenzentrum soll geschlossen werden und die Alten bitten sie um Hilfe, die sie nicht ablehnen kann. Die Senioren sind so toll dargestellt, erfahren und witzig. Honey gibt ihnen ihre Hilfe, dafür bekommt sie die Erfahrung und den Rat der Senioren.

Der Nachbar Hal ist durch einen Unfall erblindet, er will sich ein neues Leben aufbauen, was als Blinder gar nicht so einfach ist. Denn er ist nun mal auf Hilfe angewiesen. Er ist dadurch verbittert und unfreundlich. Honey lässt aber nicht locker und sucht immer wieder seine Nähe, obwohl sie ihn gar nicht wirklich nett findet, irgendwie aber trotzdem anziehend. Die Beziehung der beiden ist ein wirkliches hin und her, ein auf und ab. Jeder zieht sich wieder vom anderen zurück, aus den unterschiedlichsten Gründen, dann kommen sie sich wieder ganz nah. Die Vergangenheit spielt hier eine ziemlich große Rolle. Ziemlich emotionsgeladen.

Ein rührendes, emotionales Leseerlebnis über das Leben und die Liebe. Eine eindeutige Empfehlung.

Seit ich dich gefunden habe
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23. Juni 2016 4 23 /06 /Juni /2016 19:38

Das verrückte Leben der Jessie Jefferson. Erschienen bei HarperCollinsGermany. Vielen Dank an  und den Verlag. Hier könnt ihr das Buch bestellen.

Jessies 15. Geburtstag. Ihre Mutter verunglückt tödlich und hat ihr nicht verraten, wer ihr leiblicher Vater ist. Ihrem Stiefvater kann sie das Geheimnis entlocken, es ist der Mega-Rockstar Johnny Jefferson, der nichts von ihrer Existenz weiß. Jessie will ihren berühmten Vater unbedingt treffen, doch der Besuch bei seiner Familie in Kalifornien verläuft zunächst holprig. Durch den Nachwuchsmusiker Jack lernt sie die Glitzerwelt von L.A. kennen, doch wird sie in dieser bestehen können?

Als ich den Titel gelesen habe, habe ich mich zuerst gefragt, warum das Leben von Jessy denn verrückt ist. Ich denke, nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich bestätigen, dass man das Leben durchaus als verrückt bezeichnen kann. Das Cover ist für meinen Geschmack arg lila, aber das Motiv an sich finde ich sehr schön.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte.

Ein großes Thema ist der Tod der Mutter. Es ist wirklich schwer für die Tochter, in allen möglichen Situationen und von allen möglichen Menschen wird sie immer wieder an den Tod bzw. den Verlust ihrer Mutter erinnert. Es ist teilweise schon wirklich emotional. Es werden immer wieder Rückblicke auf gemeinsam erlebte Momente gemacht, das finde ich sehr gelungen.

Auch die Freundschaft spielt eine wichtige Rolle. Wie das denke ich allgemein im Teenager-Alter so ist. Man will mit den Freunden viel unternehmen und erleben. Das Leben als Teenager ist schon nicht einfach. Man hat Freunde, mit denen man viel erleben und unternehmen möchte und man hat Eltern, bzw. wie Jessie einen Stiefvater, der sich um einen sorgt und einem doch einiges verbietet. Manchmal tut Jessie einem wirklich leid und manchmal möchte man ihr mal so richtig die Meinung sagen, wenn sie mal wieder eine ihrer Launen hat.

Das Kennen lernen ihres leiblichen Vaters verläuft anfangs nicht wirklich rund. Doch sie kommen sich näher und reden und unternehmen auch viel miteinander. Auch seine Familie ist dabei. Vom Leben als Promi bekommt man auch so einiges mit, es ist auf keinen Fall immer ein Zuckerschlecken, wenn man zum Beispiel an die vielen Paparazzis denkt. Wenn man allerdings an das Haus und dessen Einrichtung denkt, ist das auf jeden Fall ein großer Luxus.

Auch das Verliebt sein, bzw. das an sich ran lassen von Gefühlen spielt eine Rolle.

Ein vielfältiges Buch, das mehrere Themen behandelt. Es bleiben noch so viele Fragen offen, dass ich nur sagen kann: Fortsetzung folgt. Und ich freue mich schon darauf.

Das verrückte Leben der Jessie Jefferson
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19. Juni 2016 7 19 /06 /Juni /2016 07:35
Totenschmaus

Im Buch Totenschmaus von Timo Leibig verschwindet ein Restaurantkritiker nach einem Streit spurlos. Die Kommissarin Leonore Goldmann befindet sich unter den Gästen. Ihr Gefühl sagt ihr, da ist etwas schlimmes passiert und die drei Köchinnen haben etwas damit zu tun. Die Ermittlungen führen in eine Sackgasse und schon bald müssen sich Goldmann und Brandner fragen, wie man zwischen Gut und Böse unterscheidet, wenn Gut nicht weiß und Böse nicht schwarz ist, sondern alle Verdächtigen sehr weiße Kochjacken tragen?

Titel und Cover passen zusammen, beides ist irgendwie ein bisschen gruselig.

Auch hier ist der Schreibstil wieder flüssig, man findet gleich in die Geschichte hinein.

Die Ermittlungsarbeit ist auch hier wieder ein wichtiger Teil der Geschichte und ist gut dargestellt. Goldmann und Brandner wachsen einem ans Herz. Frau Goldmann mit ihrer Krankheit und wie damit umgegangen wird.

Thema sind auch die Köchinnen, die Sterneküche und die Gastrokritik.

Interessant wieder dargestellt, was in den Köpfen der Täter vorgeht.

Der dritte Fall um Goldmann und Brandner ist anders aufgebaut als Teil eins und zwei. Aus meiner Sicht ist er leider nicht so spannend wie die ersten beiden Teile, da man als Leser leider schon zu viel weiß.

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15. Juni 2016 3 15 /06 /Juni /2016 12:41
Between the lines - wie du mich liebst

Über durfte ich das Buch between the lines - wie du mich liebst aus dem Mira Taschenbuch Verlag lesen. Hier könnt ihr es bestellen.

Graham ist glücklich, Emmas Herz scheint frei für ihn zu sein. Doch was ist mit Reid? Kann er ihr in Bezug auf ihn vertrauen?

Emma hat die Liebe ihres Lebens gefunden, doch offenbar denken auch noch andere so...wie Brooke, die sich immer nimmt, was sie will.

Brooke will Graham unbedingt, dafür ist ihr jedes Mittel recht.

Reid kann nicht überwinden, dass Emma ihn abserviert hat. Deshalb spielt er nur allzu gerne die Hauptrolle in der Intrige von Brooke.

Auch hier ist, wie beim ersten Teil, das Cover wieder Ton in Ton gehalten. Das gefällt mir, allerdings gefiel mir das rote besser. Auch hier kann man vom Titel nicht wirklich viel ableiten.

Der Schreibstil ist flüssig, man ist gleich wieder drin in der Geschichte. An wichtige Details aus dem ersten Teil wird man aber immer wieder erinnert. Ein wirklich guter, gelungener Anschluss.

Die Schauspielerei bleibt weiterhin ein wichtiges Thema. Wobei dieses mal nicht so sehr das Drehen des Filmes im Mittelpunkt steht, sondern die Termine danach, also Interviews oder Auftritte in Talk-Shows.

Die Freundschaft bleibt auch weiterhin ein sehr wichtiges Thema. In diesem Zusammenhang vor allem das Vertrauen. Wem kann man trauen und wem nicht? Ist man zu gutgläubig? Denn es gibt hier auch eine Intrige, die bei weitem nicht jeder gleich durchschaut. Wobei diese Intrige auch wirklich gut geplant und durchdacht ist.

Das Thema der Familien um die jungen Schauspieler ist bei weitem nicht so wichtig wie im ersten Teil. Es steht ehr die Freundschaft im Mittelpunkt.

Was auch thematisiert wird, ist das Leben als Schauspieler bzw. das Leben als normaler Teenager. Aufs College gehen zu können, ohne Autogramme geben zu müssen oder überall erkannt zu werden.

Die Liebe ist auch sehr viel thematisiert, vor allem die Liebe und das Verliebt sein im Teenager-Alter. Es wird hier teilweise sehr emotional.

Insgesamt finde ich den zweiten Teil noch einen Tick spannender als den ersten. Ansonsten ist es ein gelungener zweiter Teil, der wirklich gut anschließt und einem ebenso schöne Lesemomente schenkt wie der erste Teil.

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