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9. Dezember 2016 5 09 /12 /Dezember /2016 20:07

Ein Blitz-Gewinnspiel kurz vor Weihnachten. Ich werde so auslosen, dass das Buch zu Weihnachten noch ankommt, dann kann es verschenkt werden.

Es geht um das Buch Sternenwelt - Auf der Suche nach dem Platz am Himmel von Amanda Koch. Das Buch ist im Familia Verlag erschienen.

Der Titel deutet schon auf Astronomie hin, das Cover ist irgendwie putzig und witzig.

Das Buch ist in weiser Schrift auf bläulichem Grund geschrieben. Ich finde das sehr gut gemacht, da man so irgendwie immer den Himmel vor Augen hat. Die Sprache ist kindgerecht.

Die abgebildeten Sternbilder sind kindgerecht.

Was ich ebenfalls toll finde ist die Idee, die Geschichte von einem kleinen Stern erzählen zu lassen, der sozusagen übers Firmament wandert und dabei die Sternbilder kennen lernt. Ein spielerisches Lernen. Die Sternbilder, die vom kleinen Stern besucht werden, sind auch jeweils abgebildet. Zu den einzelnen Sternbildern gibt es wiederum auch Geschichten. Zwischendurch bekommt man weiterhin Informationen z.B. zur Milchstraße oder dem Polarstern.

Nach der Geschichte gibt es unvollständige Sternbilder, die man vervollständigen muss.

Am Ende des Buches gibt es noch ein Glossar mit Erklärung der Fachbegriffe und eine kurze Erklärung der einzelnen Sternenbilder. Insgesamt ist das ganze kindgerecht und kurz gehalten.

Ein tolles Kinderbuch, um Kindern die Astronomie näher zu bringen.

Was ihr tun müsst um am Gewinnspiel teilzunehmen? Hinterlasst einfach einen Kommentar zu diesem Gewinnspiel und eine Mail-Adresse, dass ich euch im Gewinnfall erreichen kann.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 16.12.16. Auslosen werde ich am 17.12.16. Wenn sich der Gewinner rechtzeitig meldet, kommt das Buch noch zu Weihnachten an.

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8. Dezember 2016 4 08 /12 /Dezember /2016 19:17

Danke an und Mira Taschenbuch für das Buch Montana Dreams - so ungezähmt wie das Land von Jennifer Ryan. Hier könnt ihr das Buch bestellen.

Gabe ist auf dem Weg sich seinen Traum von einer eigenen Ranch zu erfüllen. Doch er weiß, dass sein Glück erst mit einer Frau perfekt ist, die sein Herz für immer erobert. In einem Schneesturm findet er die halb erfrorene Ella. Warum taucht sie ausgerechnet jetzt auf? Die beiden werden von einem großen Geheimnis auf die größte Probe ihres Lebens gestellt.

Titel und Cover passen super zusammen. Die zarten Farben gefallen mir sehr gut. Beides passt perfekt zu dem Inhalt des Buches.

Der Schreibstil ist flüssig, lässt sich schön lesen. Man ist gleich mittendrin im Geschehen. Vor allem ist es von Anfang an spannend.

Ella ist ein Stadtmädchen, sie ist reich, Erbin einer millionenschweren Firma. Sie ist ein Familienmensch, hat aber in dieser Hinsicht schon ziemlich viel einstecken müssen. Das Schicksal hat es nicht gut mit ihr gemeint. Zu ihrer Zwillingsschwester hat sie eine besonders enge Bindung. Ella ist eine mutige Frau.

Gabe ist ein Cowboy vom Land. Er ist ehr das Gegenteil von einem Stadtmenschen. Er liebt das Leben auf dem Land, die Weite und Freiheit. Er hat eine Farm. Auch er ist ein Familienmensch, hat mehrere Brüder.

Das Wetter in Montana ist im Winter kein wirklicher Spaß. Mit einem Schneesturm kann man schon mal von der Außenwelt abgeschnitten werden.

Die Liebe und die Gefühle, aber auch der Sex spielen eine große Rolle. Auch hier kommt man nicht zu kurz beim Lesen.

Auch ein Verbrechen und dessen Aufklärung spielen eine zentrale Rolle. Ich finde, das ist sehr gut umgesetzt.

Ella und Gabe lernen sich erst kennen, wo Ella sich schon in einer sehr schwierigen Situation befindet. Doch Gabe ist loyal und will ihr helfen. Die beiden lernen sich besser kennen.

Mir gefällt die Mischung aus Aufklärung des Verbrechens und Gefühlen füreinander. Die Mischung ist wirklich toll. Und obendrauf kommt die Spannung, die einen von Anfang bis zum Ende begleitet. Eine absolute Empfehlung.

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4. Dezember 2016 7 04 /12 /Dezember /2016 16:14

Vielen Dank an und den Rowohlt-Verlag für das Buch Anton hat kein Glück von Lars Vasa Johansson.

Anton ist am Tiefpunkt seiner Karriere. Nicht einmal mehr das Publikum im Seniorenheim reißt er mit seinen Kartentricks aus den Sesseln. Privat läuft es auch alles andere als rund. In der Mittsommernacht begegnet er einem seltsamen Mädchen, das ihn bittet sieben Blumen zu pflücken. Doch er hat dazu weder Lust noch Zeit. Kein gutes Zeichen, denn das Mädchen ist eine Waldfee. Wenn man ihr einen Wunsch ausschlägt, wird man verflucht. Jedenfalls behauptet das ein verschrobenes Ehepaar. Anton glaubt nicht daran, doch plötzlich häufen sich die Missgeschicke in seinem Leben in einem Ausmaß, das selbst Pechvogel Anton nicht ignorieren kann...

Als ich den Titel gelesen habe, dachte ich mir, schade, warum hat Anton denn kein Glück? Jedem ist doch ein bisschen Glück gegönnt. Die Grüntöne des Covers gefallen mir sehr gut. Dass der Mann nach hinten schaut macht es irgendwie geheimnisvoll. Der Zylinder passt zu einem Zauberer, wie Anton einer ist.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte.

Anton ist irgendwie ein selbstsamer Zeitgenosse. Nicht nur, dass er ein Einzelgänger ist, der in seinem ganzen Leben eigentlich nur einen Freund hatte, er ist auch oft schlecht gelaunt. Obwohl er sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Er wollte immer etwas machen, mit dem er glücklich wird.

Das Buch ist witzig geschrieben, zwischendurch ist es allerdings teilweise auch kurios. Man muss sich auf die ganze Magie, die Fabelwesen und Flüche in dem Wald einfach einlassen. Es gibt übernatürliche Kräfte.

Freundschaft ist für Anton ein Thema.

Ein noch größeres Thema ist für Anton jedoch seine Karriere und damit sein Erfolg und sein Misserfolg. Die Karriere ist für ihn das wichtigste, leider läuft es nicht wirklich rund, Auftritte werden wieder abgesagt, oder er bekommt erst gar keine.

Die Bewohner des Waldes sind sehr unterschiedlich. Es gibt welche, die sind einem gleich sympathisch, allerdings gibt es auch nicht ganz so angenehme Zeitgenossen. Doch auch außerhalb des Waldes begegnet Anton auf den ersten Schein etwas seltsamen Zeitgenossen.

Ein außergewöhnliches Buch mit außergewöhnlichen Wesen, das einen in eine ganz andere Welt führt. Es lässt sich schön lesen und ist spannend, man will einfach wissen, wie es mit Anton und den Fabelwesen weitergeht.

 

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1. Dezember 2016 4 01 /12 /Dezember /2016 17:23

In dem Buch Boarderlines von Andreas Brendt geht es um Andi selbst, der mit dem Surfvirus infiziert ist. Er wirft sein Leben über den Haufen und bricht auf in die Welt. Ein Trip zwischen Wellen und Vernunft. Ein Leben inmitten von Edelsteinen, Malaria und deutschen Bierdosen.

Titel und Cover passen zusammen. Englische Titel mag ich im Allgemeinen nicht sonderlich, aber bei Reisebüchern finde ich das ok. Das Cover gefällt mir sehr gut.

In den Schreibstil findet man schnell hinein, das Buch ist sehr humorvoll geschrieben.

Das Hauptthema ist das Surfen. Es wird viel über das Surfen an sich sowie die Strände und Wellen erklärt. Am Ende des Buches gibt es auch ein Glossar für alle Nichtsurfer, das wirklich serh hilfreich war.

Außerdem reist Andi sehr viel und erzählt über die Länder, die Landschaft, die Menschen, die Unterkünfte und das Essen. 

Das Buch beschäftigt sich aber auch  mit dem Leben an sich. Was wollen wir im Leben, gibt es richtige und falsche Entscheidungen? Karriere oder surfen? Es regt wirklich auch zum Nachdenken an.

Ein authentisches Buch über das Reisen, das Surfen und das Leben. Ich finde es ist eine gute Mischung, lässt sich schön lesen und regt zum Nachdenken an.

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25. November 2016 5 25 /11 /November /2016 18:49
Die Assistentinnen

In dem Buch Die Assistentinnen von Camille Perri, erschienen bei Bastei Lübbe, geht es um Tina, die Assistentin eines mächtigen CEO ist. Sie hat immer nach den Regeln gespielt und was hat es ihr gebracht? Sie kann ihren Studienkredit nicht abbezahlen, ist für ihren Job überqualifiziert und kann sich das Leben in New York eigentlich gar nicht leisten. Ein Fehler bei der Spesenabrechnung eröffnet ihr die Chance, all ihre Schulden auf einen Schlag zu tilgen. Wird sie weiterhin ein braves Mädchen sein oder sich auch ein Stück vom Kuchen nehmen? Ihre Entscheidung setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben vieler gut ausgebildeter und unterbezahlter junger Frauen in der Stadt verändern wird.

Titel und Cover passen gut zusammen, beides wirkt irgendwie klischeehaft, aber vielleicht ist ja genau das so gewollt.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte.

Man bekommt einen ziemlich guten Eindruck von dem Beruf als Assistentin. Geld und Macht spielen eine Rolle. Ebenso die Macht der Medien.

Tina ist eine gut erzogene Frau, die ein sehr ausgeprägtes Gewissen hat. Was richtig und falsch ist, fragt sie sich öfter.

Liebe und Freundschaft sind ebenfalls Thema.

Ein Thema, das ich so noch nicht in einem Roman gelesen habe. Es war irgendwie erfrischend, mal was anderes, und spannend obendrauf.

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23. November 2016 3 23 /11 /November /2016 19:04

In The Dry von Jane Harper, erschienen bei Rowohlt geht es um das kleine Städtchen Kiewarra. Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten lastet auf dem Städtchen, die Menschen bangen um ihre Existenz. Luke Hadler, seine Frau und sein Sohn werden erschossen aufgefunden, alle glauben, der Farmer ist durchgedreht und hat alle umgebracht, einschließlich sich selbst. Der Sergeant hat seine Zweifel. Nach zwanzig Jahren kehrt Aaron zurück, zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke. Bald brechen alte Wunden wieder auf...

Danke an

Titel und Cover passen sehr gut zusammen, das Cover ist irgendwie ein bisschen unheimlich. Beides passt auch ziemlich gut zum Buch. Schon, wenn man über das Cover streicht, kann man ein bisschen der Dürre spüren.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte.

Was eine sehr große Rolle spielt ist die Vergangenheit. Sie ruht niemals. Die Menschen vergessen nicht, vor allem nicht in einem solchen kleinen Städtchen, in dem sonst nicht wirklich viel passiert. Das Leben auf dem Land ist auch wirklich gut und passend dargestellt. Man kann sich auch in der Dürre und der Hitze wieder finden, das ganze wird wirklich gut dargestellt. Aber auch positive Aspekte aus der Vergangenheit tauchen auf.

Verbrechen und Mord spielen eine wichtige Rolle. Der Umgang des ganzen der Angehörigen. Und immer wieder die Frage, ob es sein kann, dass ein Vater seine Frau, seinen Sohn und dann sich selbst umbringt.

Der Sergeant und Aaron tun sich zusammen und ermitteln inoffiziell, wie sie immer sagen. Die beiden sind aber ein gutes Team und verfolgen das gleiche Ziel. Die Ermittlungen sind gut dargestellt, allerdings sind sie nicht immer einfach, weil auch die Menschen sie immer wieder erschweren.

Was ich besonders gut an dem Thriller finde, ist, dass er für mich überhaupt nicht vorhersehbar ist. Es wird doch in einige Richtungen ermittelt, aber das Ergebnis hat mich dann doch mehr als überrascht. Das mag ich wirklich gerne. Die Spannung wurde aus meiner Sicht auch sehr gut aufrecht erhalten.

Ein vielschichtiger Thriller, der spannend ist und ein überraschendes Ende nimmt. Eine Empfehlung.

The Dry
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17. November 2016 4 17 /11 /November /2016 17:03

IQ

IQ

In dem Buch IQ von Joe Ide geht es um IQ, der Detektiv ist und von einem Top-Rapper angeheuert wird, Mordanschläge auf sein Leben aufzuklären. Bald haben er und sein Kumpel Dodson verfeindete Gangs, schießwütige Narcos und gierige Musikproduzenten am Hals. Gut, dass IQ notfalls genauso viel kriminelle Energien hat wie seine Widersacher.

Deutet der Titel auf Intelligenz hin? Oder handelt es sich nur um einen Spitznamen? Das Cover ist düster und macht nachdenklich.

Der Schreibstil ist flüssig. Die Sprache ist teilweise sehr derb.

IQ ist kein normaler Detektiv, er hat eine ganz besondere Denkweise.

Familie, besonders Geschwister und die Vergangenheit spielen eine Rolle.

Ghettos, Gangs, Bandekriege, Drogen, Waffen und Gewalt kommen ebenfalls vor.

Das Buch ist zwischendurch sehr spannend, leider kann es die Spannung nicht die ganze Zeit durch halten.

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8. November 2016 2 08 /11 /November /2016 16:54
Die Schwester des Tänzers

Die Schwester des Tänzers von Eva Stachniak. In der Familie Nijinsky dreht sich alles ums Ballett. Bronislawa und Waslaw wachsen um 1900 in Sankt Petersburg auf. Ihr Weg als Tänzer ist vorbestimmt, bald zeigt sich, dass Waslaw alle überflügelt. Ihnen steht eine ganze Welt offen, Paris, London, New York. Harte Trainings und geschundene Füße, aber auch Glamour und Ruhm.

Beim ersten Betrachten von Titel und Cover habe ich mich nach dem Zusammenhang gefragt. Die Farben gefallen mir.

Der Schreibstil ist flüssig.

Das Buch beschränkt sich auf wenige Themen die es behandelt.

Das größte Thema ist das Tanzen. Das Leben als Tänzer, die Ausbildung, der Ruhm. Verbunden z.B. mit viel Reisen auf der ganzen Welt. Männer und Frauen und wie unterschiedlich sie wahrgenommen werden.

Das zweite große Thema ist die Familie und die Ehe. Der Zusammenhalt in der Familie, Eltern und Kinder. Aber auch die Beziehung, die Ehe der Eltern spielt eine Rolle. In diesem Zusammenhang ist auch immer wieder der Tod ein Thema.

Weiterhin bekommt man ein Bild vom 1. Weltkrieg, vor allem eben im Zusammenhang mit Tanz und Kunst.

Ein interessantes Buch über das Tanzen, das aus meiner Sicht zu viel erzählt und zu wenig Spannung hat. Vielleicht auch deshalb, weil ich kein leidenschaftlicher Balletttänzer bin.

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2. November 2016 3 02 /11 /November /2016 20:30

Über  durfte ich das Buch between the lines - wie du mich liebst aus dem Mira Taschenbuch Verlag lesen. Hier könnt ihr es bestellen.

Bei Reid schlägt nach jahrelangen wilden Partys die Realität zu, er wird zu Sozialstunden verdonnert. Doch alles was er will ist feiern und sexy Frauen.

Dori hat alles geplant, er einen Auslandseinsatz, dann die Elite-Uni. Ausgerechnet Reid Alexander wird ihrem Hilfsprojekt zugeteilt, auf ihn kann sie gut verzichten.

Das Cover ist gestaltet wie bei den ersten beiden Bänden, nur dass es diesmal blau ist. Ich finde das eine gute Idee, weil so gleich sichtbar ist, dass die Bücher zusammen gehören. Der Titel gefällt mir, wer braucht nicht jemanden an seiner Seite, der einen hält.

Der Schreibstil ist flüssig. Man kann die Bände auch einzeln lesen und muss nicht unbedingt die anderen Teile vorher gelesen haben, wobei das natürlich immer schöner ist. Die Geschichte ist abwechselnd aus Reids und Doris Sicht geschrieben, das zieht sich durch alle Bände. Ich finde das sehr gelungen, da man von beiden die Gefühle beschrieben bekommt.

Die Eltern der beiden spielen eine Rolle. Sie sind ziemlich verschieden. Emma wächst in einer gut bürgerlichen Familie auf, Religion und soziales Engagement sind wichtig. Für Reids Eltern ist seine Karriere wichtig. Seine Mutter kriegt durch ihre Alkoholsucht sowieso nicht wirklich viel mit. Die Familien werden wieder ähnlich stark thematisiert, wie im ersten Teil.

Die beiden sind also grundverschieden, schon alleine wegen ihrer Herkunft und Vergangenheit. Reid ist im Luxus groß geworden, Dori wurde sehr sozial und religiös erzogen. Trotzdem fühlen sie sich beide zueinander hingezogen, obwohl sie sich anfangs nicht einmal wirklich sympathisch sind.

Die Liebe spielt selbstverständlich auch wieder eine Rolle. Gefühle spielen eine große Rolle. Es ist wieder sehr emotional.

Auch die Schauspielerei und das Berühmt sein mit seinen Schattenseiten werden wieder beleuchtet und gut dargestellt.

Der dritte Teil schließt gut an und schenkt einem ebenso wie die ersten beiden Teile wieder Lesemomente voller Gefühle und voller Liebe.

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31. Oktober 2016 1 31 /10 /Oktober /2016 13:57

Vielen Dank an  und den Ammianus-Verlag für das Buch Wir waren doch so jung.

Das Buch spielt in Aachen zur Zeit des Nationalsozialismus. Jakob wächst in einem scheinbar behüteten Umfeld auf. Nachdem 1933 die Nazis an die Macht kommen, nehmen die Repressalien gegen die Juden zu. Die Verdrängung aus dem öffentlichen Leben und, sowie die Verfolgung werden zu seinem Alltag. Einzig die Liebe zu Annie und eine alte Münze seines Großvaters ermöglichen ihm, den Glauben an eine Zukunft nicht zu verlieren.

Der Judenstern auf dem Cover und der Titel dazu machen schon nachdenklich.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet gut in die Geschichte.

Jakob ist ein jüdischer Junge, der ganz normal wie alle anderen auch in die Schule geht. Leider ändert sich für ihn alles, als die Nazis an die Macht kommen. Er wird in der Schule gehänselt, Freunde wenden sich von ihm ab, später werden die Juden auch in der Öffentlichkeit in ihren Rechten beschnitten. Sie werden nach und nach aus der Gesellschaft ausgeschlossen.

Viele Juden haben damals den Wunsch aus Deutschland weg zu gehen, was mehr als verständlich ist.

Auch auf die Familie haben die Repressalien Auswirkungen. Das Familienleben wird immer schwieriger.

Annie ist ebenfalls eine jugendliche Jüdin. Ihr geht es ähnlich wie Jakob. Die beiden sind verliebt und geben sich gegenseitig Halt. Es ist auch gut dargestellt, wie schwierig es für dieses junge Paar damals war.

Man erfährt viel über den Krieg, vor allem viel über die Konzentrationslager. Aber es wird auch gut dargestellt, was sich die jüdischen Bürger von den Polizisten alles gefallen lassen mussten.

Das Buch macht wirklich nachdenklich. Natürlich hat man in der Schule schon einiges darüber gehört, aber man macht sich das nicht immer so bewusst.

Im Anhang finden sich viele Zitate von Augenzeugen oder Juden, die selbst im KZ waren oder etwas grausames erlebt haben. Zudem finden sich dort Dokumente und Bilder.

Ein Buch, das Dinge, die früher wirklich passiert sind als eine Geschichte erzählt. Ich finde das sehr gut umgesetzt und kann das Buch nur jedem empfehlen.

Wir waren doch so jung
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