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13. Oktober 2013 7 13 /10 /Oktober /2013 09:52

Im Buch Die Tochter eines Arztes von Martina Frey, erschienen im Dryas-Verlag, geht es um die Arzttochter Eugenia, die sich in den Bauernsohn Matthias verliebt. Das ganze passiert im Jahr der badischen Revolution 1848. Die gesellschaftlichen Unterschiede lassen die Liebe unmöglich erscheinen.

Matthias versucht seine Familie durch Wilderei vor dem Verhungern zu retten, das führt allerdings zur Katastrophe. Kurz danach bricht die Revolution aus...

Hier könnt ihr es bestellen.

Vielen Dank auch an bloggdeinbuch.

Arzttochter.jpg

Das Cover hat mir auf Anhieb gut gefallen. Die Muster gefallen mir total gut und es ist auch ein bisschen geheimnisvoll.  Der Titel hat mir erst mal gar nicht viel gesagt, am Ende muss ich sagen, dass er wirklich passt, wie die Faust aufs Auge. Er spiegelt das Buch sehr gut wider.

Der Schreibstil ist flüssig, man kommt gut in die Geschichte rein. Trotzdem merkt man auch irgendwie, dass man nicht im hier und jetzt ist, sondern eben im 19. Jahrhundert. Das Buch ist sehr detailliert geschrieben, man kann sich das Leben, die damalige Zeit, zum Beispiel auch die damalige Kleidung sehr gut vorstellen. Auch die Gefühle und Gedanken von damals kann man sehr gut verstehen.

Themen sind Armut und Reichtum und die Unterschiede der damaligen Zeit, Berufe, Männer und Frauen und deren Verhältnis zueinander, die damaligen Sitten, die Revolution, Familie, die Ehre und der Ruf der Familie. Man kann sich eine solche Ehe von damals schon gut vorstellen, aber auch der Umgang zwischen Vater und Kindern war damals etwas anders als heutzutage. Damals hat der Vater den Ehemann für die Tochter ausgesucht. Das Ansehen bzw. was die Nachbarn und anderen Dorfbewohner von der Familie denken, ist sehr wichtig. Was es auch sehr viel gab in dieser Zeit, war Geschwätz und Gerüchte. Das schien damals, vor allem für die Frauen, ein sehr wichtiger Zeitvertreib zu sein.

Was mir gut gefiel, war, dass es viel um Gefühle und Gedanken ging, oft auch sehr tiefsinnige Gedanken.

Pferde waren in dieser Zeit mehr als unentbehrlich. Sowohl als Arbeitstiere wie auch als Fortbewegungsmittel.

Eugenia fand ich eine sehr sympathische Person, für die damalige Zeit sehr mutig, selbstlos und voller Nächstenliebe.

 

Fazit: Ein Buch, mit dem man sich wirklich in die damalige Zeit zurückversetzt fühlte. Man kann sich wirklich gut vorstellen, wie es damals so zugegangen ist.

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Published by beccatestet - in Bücher
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