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6. April 2019 6 06 /04 /April /2019 13:56

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In dem Buch Mr. Doubler und die Kunst der Kartoffel von Seni Glaister geht es um den Kartoffelbauern Mr. Doubler. Seit 10 Jahren hat er seine Farm nicht verlassen. Die einzige, mit der der Eigenbrötler Kontakt hat, ist seine Haushälterin Mrs. Millwood. Irgendwann findet sie den Weg auf seinen Hügel nicht mehr, da muss er sich dem Leben stellen.

Titel und Cover passen gut zusammen. Ich habe mich aber ernsthaft gefragt, wie die Kartoffel in einen Roman passt, bzw. so wichtig ist, dass es auf dem Titel steht.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet gut in die Geschichte.

Die Kartoffel spielt eine große Rolle, sowohl der Anbau und die Ernte als auch das Kochen und die Forschung.

Auch sonst gibt es viele Themen, die eine Rolle spielen. Hier zum Beispiel das Alleine sein bzw. Einsam sein und der Kontakt zu Mitmenschen. Freundschaft und Familie spielt hier ebenfalls eine Rolle.

Tiere und Geld sind ebenfalls wichtig.

Die Haushälterin von Mr. Doubler ist eine genauso bemerkenswerte Persönlichkeit wie Mr. Doubler selbst. Oft bekommen wir die Gedanken von Mr. Doubler mit.

Das Leben und der Tod sind auch wichtig. Das Buch regt zum Nachdenken an. Auch das Vermächtnis, das wir nach dem Leben hinterlassen, ist ein Thema, das behandelt wird.

Ein bemerkenswertes Buch mit vielen wichtigen Themen, bei dem mir nur leider der Schluss nicht gefallen hat, er hat für mich zu viele Fragen offen gelassen. Vermutlich war das aber so gewollt.

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