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1. Oktober 2018 1 01 /10 /Oktober /2018 13:58

In dem Buch Alchimie einer Mordnacht von John Banville alias Benjamin Black geht es um den jungen Gelehrten Christian Stern, der im Winter 1599 nach Prag kommt. In der ersten Nacht findet er eine Leiche. Er steht zunächst selbst unter Verdacht, doch dann betraut ihn Kaiser Rudolf mit den Ermittlungen.

Das Cover deutet auf einen historischen Roman hin, es ist ein schönes Motiv. Der Titel hat mich gleich neugierig gemacht, allerdings habe ich mir etwas völlig anderes vorgestellt.

Der Schreibstil ist flüssig, der Zeit, in der der Roman spielt, angemessen.

Es wird einem sehr bewusst, dass der Roman vor sehr langer Zeit spielt, die Denkweise, die Sprechweise, alles war anders.

Christian Stern ist ein Gelehrter, der aus Würzburg nach Prag kommt. Für ihn ist das eine fremde Welt, er kennt sich nicht aus in dem Hofstaat des Kaisers und dessen Männer. Dort gibt es verschiedene Seiten und jeder Menge Intrigen.

Alles wird sehr detailliert, sehr ausführlich beschrieben. Die eigentliche Story kommt manchmal fast zu kurz, weil so viel drum herum erzählt wird. Das macht es leider teilweise langatmig.

Ein Roman mit einer guten Geschichte, die aus meiner Sicht leider zu langatmig erzählt wird.

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