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15. März 2018 4 15 /03 /März /2018 11:53

Vielen Dank an und den Coppenrath Verlag. Hier könnt ihr das Buch bestellen.

In dem Buch Wovon man alles nicht stirbt von Barbara Zoschke, erschienen im Coppenrath Verlag geht es um Kim. Ihre neue beste Freundin Lesya kommt aus der Ukraine und wohnt jetzt bei ihrer Tante, weil ihre Eltern in der Ukraine im Gefängnis sitzen. Doch das darf niemand erfahren, vor allem nicht Herr Klose, der sie verpfeifen will. Die Mädchen wünschen dem Nachbarn den Tod, dann stirbt der Mann tatsächlich. Lesya wird immer seltsamer, Kim wird es immer mulmiger, wie viele Geheimnisse kann die beste Freundschaft der Welt aushalten?

Beim Titel dachte ich erst mal, der ist irgendwie eigenartig, mein zweiter Gedanke war, da gibt es ja ganz schön viele Sachen, die mir da einfallen. Das Cover ist ziemlich bunt, hat tolle Farben und strahlt irgendwie etwas Positives aus. Beides passt gut zusammen und beides passt gut zum Buch.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet gut ins Buch. Das Buch wird aus Sicht von Kim erzählt, es wird oft Jugendsprache benutzt, was sehr passend ist.

Themen sind Ausländer und Ausländerfeindlichkeit, in diesem Zusammenhang auch Flucht und Asyl in Deutschland.

Das Thema Kunst und Graffiti wird auch thematisiert, es spielt eine große Rolle.

Die Familie ist ebenfalls wichtig, bei Kim auf eine ganz andere Art und Weise als bei Lesya, aber bei beiden spielt sie eine große Rolle.

Die Freundschaft der beiden ist das zentrale Thema, was gehört zu einer Freundschaft, wie verhält man sich.

Kim schreibt Listen zu allen möglichen Dingen, das ist aus ihrer Sicht notwendig, um die Übersicht zu behalten bzw. um Ordnung in manche Dinge zu bringen. Ihr hilft das.

Das Buch ist spannend. Von Anfang an werden Hinweise versteckt, dass es noch ein Geheimnis zu entdecken gibt.

Kim ist ein deutsches Mädchen, das eine gewisse Außenseiterrolle in der Schule einnimmt. Als Lesya in deren Klasse kommt, sieht sie diese gleich als Freundin, was auf Gegenseitigkeit beruht. Die beiden Mädchen sind sehr unterschiedlich, was die Freundschaft aber erst interessant macht.

Ein Jugendbuch über ein aktuelles Thema, nämlich Ausländer und Asyl, das aber auch immer wichtige Themen wie Freundschaft und Familie einflicht.

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