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2. März 2018 5 02 /03 /März /2018 16:03

In dem Buch Die Affäre Carambol von Stefan Lehnberg saßen Goethe und Schiller gerade noch bey Frau Mama zum Tee, als sie schon wieder in einen criminalistischen Fall verwickelt sind. Geheime Depeschen an Napoleon Bonaparte wecken Befürchtungen, dass sich in Franckfurth eine Verschwörung anbahnt. Ein Glück sind die scharfsinnigen Dichter zur Stelle, um die Stadt vor einer Catastrophe zu bewahren.

Mit dem Titel kann ich erstmal nichts anfangen. Das Cover ist dafür umso beeindruckender, das rot und gold sieht sehr edel aus.

Das Buch ist aus Sicht von Schiller geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und für Anfang des 19. Jahrhunderts angemessen, teilweise sind die Worte in alter Schreibweise geschrieben, wie man im Vorspann schon an ein paar Beispielen sehen kann, man gewöhnt sich schnell daran. 

Der Roman spielt in Frankfurt, das Thema Krieg ist ein Thema und damit auch die Politik. Liebe spielt auch eine Rolle, die darf nicht fehlen.

Goethe und Schiller sind mutig, witzig und irgendwie einfach herrlich. Es macht Spaß mit ihnen zu ermitteln. Der Roman ist sehr spannend und nimmt öfter doch unerwartete Wendungen.

Eine tolle Unterhaltung, die einem spannende Lesestunden garantiert.

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