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27. Juli 2016 3 27 /07 /Juli /2016 19:03
Tiefe Stiche

Eine Frau wird auf einem Parkplatz niedergestochen, eine zweite im Wohngebiet, eine dritte kann knapp gerettet werden. Kommissarin Lois Elzinga hat keine brauchbare Spur und kein hilfreiches Täterprofil. Der Täter scheint wahllos Frauen anzugreifen. Dann schlägt der Täter wieder zu und Lois begreift, wie viel dieser Fall mit ihr zu tun hat...

Der Titel deutet gleich schon auf Gewalt hin, die Stimmung, die das Cover verbreitet ebenfalls. Die Farben sind satt und eigentlich sind für mich Windmühlen etwas schönes, ich mag sie. Den Zusammenhang zwischen Cover und Titel kenne ich nicht.

Der Schreibstil ist flüssig, man ist gleich mittendrin.

Die Polizei und die Ermittlungsarbeit nimmt eine große Rolle ein, sie wird sehr detailliert beschrieben, was ich aber interessant finde. Die Kollegen haben untereinander ein gutes Verhältnis und unterhalten sich auch mal über Privates.

Die Ermittlerin Lois ist sympathisch, obwohl sie sehr streng zu sich selbst ist. Und sie ist voller Geheimnisse. Ihre Vergangenheit und ihre Familie nehmen mindestens einen genauso großen Rahmen ein, wie der Fall selbst. Sie hat Mutter und Schwester verloren und erinnert sich immer wieder an sie. Mit ihrer zweiten Schwester hat sie ein gutes Verhältnis. Ihr Vater spielt in dem Buch auch eine wichtige Rolle.

Das Buch beginnt sehr spannend, man weiß von dem Täter sehr wenig, keiner hat die Taten beobachtet. Ab einer gewissen Stelle wird aus meiner Sicht zu vieles zu schnell offensichtlich. Das finde ich etwas schade, da die Spannung nicht wirklich bis zum Schluss aufrecht erhalten wird.

Insgesamt würde ich sagen, ist das ein Thriller mit familiärem Hintergrund. Nicht der spannendste, aber mal was anderes.

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Published by beccatestet - in Bücher
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